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Wesel
21 neue Wohnungen für Schepersfeld entstehen

Wesel. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat mit ihrem Projekt an der Ecke Kraftstraße, Andreas-Vesalius-Straße begonnen.

Es tut sich etwas im Schepersfeld. Wer an der Ecke Kraftstraße/Andreas-Vesalius-Straße vorbeikommt, bemerkt es auf den ersten Blick. Der Straßenzug erscheint anders als noch vor Wochen: Hier sind mehrere alte Häuser abgerissen worden, das gibt der Ecke ein neues Erscheinungsbild. Und in den kommenden Monaten wird sich das erneut wandeln, denn es entstehen moderne Neubauten.

Verantwortlich für das Großprojekt ist die Wohnungsbaugenossenschaft Wesel, die hier drei Mehrfamilienhäuser bauen lässt. An der Andreas-Vesalius-Straße mussten dafür die Häuser mit den Nummern 18 und 20 weichen, an der Kraftstraße die Häuser 22 bis 28. Die Gebäude stammten aus dem Jahr 1926 und entsprachen unter anderem energetisch nicht mehr modernen Standards. Aus diesem Grund, und um mehr barrierefreien Wohnraum zu schaffen, entschied sich die Wohnungsbaugenossenschaft für den Abriss und Neubau.

21 Wohnungen für Schepersfeld werden entstehen. Sie sollen etwa dem Standard entsprechen, den auch die Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft an der Isselstraße und Kolpingstraße haben, wie Geschäftsführer Johannes Hußmann erklärt. "Die Wohnungen werden einen hochwertigen Komfort haben, etwa mit Fußbodenheizungen und elektrischen Rollläden ausgestattet sein", erklärt Hußmann. Energetisch entsprechen die so genannten KfW 70-Häuser zudem modernen Standards, es wird Erdwärme zum Heizen genutzt. Derzeit laufen die Arbeiten an den Kellern der neuen Häuser, die Fertigstellung ist für April 2017 vorgesehen. 20 der Wohnungen werden zwischen 50 und 78 Quadratemeter groß sein, eine 125. Der Mietpreis soll voraussichtlich bei etwa 8,50 Euro pro Quadratemeter kalt und 10,50 Euro pro Quadratmeter warm liegen. "Für Neubauten in Wesel ein mittelhoher Preis", wie Johannes Hußmann einschätzt.

Gedacht seien die Neubauten trotz Barrierefreiheit auch, aber nicht ausschließlich für Senioren, stellt der Geschäftsführer der Wohnungsbaugenossenschaft klar. "Wir wünschen uns eine gemischte Bewohnerstruktur." Und ein Aufzug habe ja auch für Familien mit Kindern Vorteile. Erste Interessenten hätten sich bereits gemeldet, so Hußmann. "Wir haben schon Gespräche geführt." Auch in den Wohnanlagen an der Isselstraße und Kolpingstraße leben verschiedene Generationen.

(gasch)
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