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Hamminkeln
224 Unterschriften zum Projekt Ortsmitte

Hamminkeln. Die Forderung, die Bebauung an der Raiffeisenstraße städtebaulich zu verändern, wird unterstrichen.

Am Montag hat der Hamminkelner Oliver Eichelberg weitere sechs Listen mit Unterschriften von 116 Bürgern, die sich den Anregungen und Bedenken zur Bebauung an der Raiffeisenstraße in der Ortsmitte anschließen, im Bürgermeister-Büro übergeben. Damit hat er insgesamt 224 Protestunterschriften vorgelegt, die eine Änderung der vorliegenden Planung für notwendig halten.

Zwar betont die Initiative ausdrücklich, dass sie eine Bebauung der Freifläche zur Attraktivitätssteigerung des Ortskerns grundsätzlich begrüßt. Aber der Widerstand ist auf Wachstum hin organisiert: So bietet Eichelberg im Schreiben an die Stadt an: "Falls gewünscht, können wir weitere Unterschriften sammeln."

Beanstandet werden in erster Linie die Höhe und die Wucht der geplanten Bauten. "Beide Gebäude überragen mit Bauhöhen von 14,8 Meter (Blumenkamper Straße) und 13,6 Meter (Raiffeisenstraße) sowie durch ihr massives Bauvolumen die anliegenden Gebäude", so Eichelberg. Allerdings: Anneliese Große-Holtforth, Planungsexpertin der CDU, hat zuletzt darauf hingewiesen, dass die geplanten Höhen im Ortskern nicht exorbitant und schon mehrfach vorhanden seien. Die Gegner wollen die "Gebäudehöhe von vier Geschossen um ein Vollgeschoss auf drei Geschosse reduzieren", das wird von den Investoren aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der Anforderungen von Mietern abgelehnt.

Eichelbergs Resümee des Ganzen: "Die vorliegende Planung ist städtebaulich noch zu optimieren. Die Gebäudevorhaben halten wir für überdimensioniert. Sie fügen sich nicht harmonisch in die nähere Umgebung ein. Da die städtebauliche Gestaltung Auswirkungen auf das Stadtbild insgesamt hat, wird dadurch die Attraktivität des Ortes insgesamt betroffen."

(thh)
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