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Schermbeck
41 Minigärten lockten auf die "Mi"

Schermbeck. Strahlender Sonnenschein beim sechsten Schermbecker "Bankgeflüster". Von Helmut Scheffler

Wie 2016 steuerte Petrus auch in diesem Jahr ein sommerliches Wochenende der allerfeinsten Art bei, als die Werbegemeinschaft zum sechsten Male die Mittelstraße zwischen "Stöckelwild" und "Nispa" mit ideenreich gestalteten Bänken ausstattete.

Die Geschäftsleute hatten sich sehr viel Mühe gegeben, um ihre von Minigärten umgebenen Bänke zu präsentieren. Und da die Mittelstraße an beiden Tagen für den motorisierten Verkehr gesperrt war, konnte man in entspannter Atmosphäre bummeln und dabei bewundern, mit wie viel Kreativität das Umfeld der 41 Bänke zu kleinen Gartenparadiesen ausgestaltet wurde.

Bei der Gestaltung der Bänke nutzten die meisten Geschäfte die Chance, auf ihre typischen Verkaufsprodukte aufmerksam zu machen. Nur bei wenigen Bänken blieb Platz, um sich als Besucher ein wenig auszuruhen. Sitzplätze gab es dennoch reichlich, weil die von Wolfgang Lensing geleitete Werbegemeinschaft diesmal an mehreren Stellen große Tische mit bis zu zehn Stühlen aufgestellt hatte.

Das Angebot der Werbegemeinschaft an Schermbecker Vereine, sich an einem Stand der Öffentlichkeit vorzustellen, nutzte der Tanzclub Grün-Weiß sowie die Fußballabteilung des SV Schermbeck.

Vor ihrem Antretelokal "Schermbecker Mitte" stellte die Kiliangilde Schermbeck von 1602 erstmals eine Bank auf. Ein Aquarium verwies auf den Mühlenteich-Staat. Auf der Rückseite dreier Bilderkarten stellten die Kilianer ihren neuen Festablauf vor.

Auch einige Betriebe abseits der Mittelstraße nutzten die Gelegenheit, sich auf der Mittelstraße vorzustellen. Die Firma König Werbetechnik im Gewerbegebiet Heetwinkel war ebenso mit einer Bank auf der Mi präsent wie die Gahlener Gebäudereinigung Heyna, das Hotel Haus Mühlenbrock, die Gaststätte Nappenfelds, die Firma Triptrap Außenwerbung, das Architekturbüro Brilo, die Hülsdünker Elektroanlagen GmbH, das Frisuren-Studio Joswig und die Firma Wirtz Design.

Mit ihrer Modenschau, die Vera Meyer vor ihrem Geschäft Wäsche & mehr mehrmals veranstaltete, griff sie, ohne es zu wissen, Modeschauen der Werbegemeinschaft in den 80er-Jahren auf. Ob es wie damals in den kommenden Jahren zu einer Gemeinschafts-Modenschau unterschiedlicher Betriebe kommt, bleibt abzuwarten.

Quelle: RP
 
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