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Wesel
55.000 Euro für Sicherheit bei Events

Wesel. Wesel Marketing wird im nächsten Jahr voraussichtlich 55.000 Euro zusätzlich ausgeben müssen, um die vom NRW-Innenministerium geforderten höheren Sicherheitsanforderungen bei Großveranstaltungen erfüllen zu können. Auswirkungen der Terroranschläge auf den Berliner Weihnachtsmarkt, in Nizza und kürzlich in New York. Von Klaus Nikolei

Im Ausschuss für Kultur und Stadtmarketing erklärte gestern Citymanager Thomas Brocker, dass man künftig beim PPP-Stadtfest oder beim Historischen Hansefest Betonbarrieren aufstellen lassen müsse. Rettungswege müssten mit mobilen Sperren ("Sprinter") versehen werden. Das sei das Ergebnis eines Gespräches, das man mit Polizei und Ordnungsamt geführt habe, so Brocker. Bei einem Termin mit der Feuerwehr sollen in diesen Tagen weitere Details zu dem Thema geklärt werden.

"Wesel Marketing braucht einen Zuschuss. Wir müssen aktiv werden, sonst kann der Citymanager fürs nächste Jahr nicht ordentlich planen", erklärte Ausschussvorsitzender Norbert Meesters (SPD). Auf die Frage der CDU, wofür die 55.000 Euro nötig sein, erklärte Brocker, dass zum einen der städtische Betrieb ASG die Betonklötze anliefern und auch wieder abholen müsse. Auch die Sprinter, die als mobile Sperren dienen sollen, und das Personal würden weitere Kosten produzieren. Ob der städtische Etat 2018 um 55.000 Euro erhöht wird, um Wesel Marketing zu entlasten, darüber soll der Haupt- und Finanzausschuss und anschließende der Rat entscheiden. Die Ausschussmitglieder gestern nahmen die Ausführungen der Verwaltung "zustimmend zur Kenntnis".

Anschließend verkündete Wesels Kulturbeauftragte Heike Kemper, dass womöglich noch in dieser Woche der endgültige Eröffnungstermin für das neue LVR-Niederrheinmuseum bekannt gegeben werde. Alles laufe auf den März hinaus.

Ebenfalls in diesen Tagen sollen nach Auskunft von Kemper auf der Zitadellenwiese vor der Musik- und Kunstschule Erdarbeiten beginnen, um das Brückenkunstwerk des Weseler Künstlers Twan Schutten endlich zu beleuchten. Vor knapp einem Jahr war die Stahl-Skulptur, die aus einem Teil der abgebauten Nachkriegsbrücke besteht, probeweise angestrahlt worden. Sponsoren für Kabel, Scheinwerfer und die Arbeitsleistungen sind offenbar gefunden.

Quelle: RP
 
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