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Wesel
Abiturienten treffen sich nach 60 Jahren

Wesel. Ein ganzes Wochenende feierten die zum Teil weit angereisten ehemaligen Gymnasiasten des Konrad-Duden-Gymnasiums mit Ihren Frauen ein Wiedersehen: Vor 60 Jahren machten sie ihr Abitur.

Samstagsmittag begann es mit einem Treffen am Großen Markt und dem Bestaunen der neuen Rathausfassade und einer Kaffeerunde im Restaurant Hellas. Am Abend feierten bis nach Mitternacht alle im Waldhotel Tannenhäuschen mit einem Großen Dinner im Raum Rhein. Dabei tauschten die ehemaligen Mitschüler viele Ereignisse der so lange dauernden Gemeinschaft aus, unterhielten sich lebhaft und erzählten aus dem eigenen Leben. Dort auf der großen Freitreppe entstand auch das Foto, das die meisten der noch lebenden Klassenkameraden zeigt. Wegen Krankheit, die in dem Hohen Alter manchen abhielt, fehlten Heinrich v. Friesen (München), Lothar Werner (Kiel), Gerd Helmers (Hamburg), Hans-Jürgen Kampen (Wesel) und als einzige noch lebende Frau, Ernie Adam (verh. Odermatt) sowie der damalige Klassenlehrer Wilfried Borth (91), der in Bensberg bei Köln lebt und sein Fehlen sehr bedauerte, aber der immer noch existierenden Klassenkasse einige hundert Euro spendete.

Der Sonntag begann mit dem Besuch des Bislicher Heimatmuseums und einem Mittagessen im dortigen "Fährhaus". Danach folgte eine Führung durch die Ausstellung über die Belagerung des von besetzten Wesels im Jahre 1620, erläutert durch Bernd von Blomberg. Die Organisation hatte Rolf Oppenberg geleistet, der auch das seit 1956 existierende Klassenbuch führt und illustriert.

Im Bild, jeweils v. l.: Im Vordergrund Wilhelm Schulte-Mattler und Herrmann Schlösser. In der ersten Reihe Rolf Oppenberg, Gerd Klinkhammer, Dieter Kehl und Josef Köllmann. Dahinter aufsteigend Franz Strunk, Klaus von der Höh und Fritz Spieker. In Dreiecksform daneben Dieter Gerding, Karl Greven und Winfried Evertz.

Quelle: RP
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