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Wesel
Abriss der alten Rheinbrücke geht jetzt in die zweite Phase

Reaktionen zum maroden Autobahnkreuz Leverkusen
Reaktionen zum maroden Autobahnkreuz Leverkusen FOTO: S. Adams
Wesel. Am Montag werden die Mitarbeiter der Firma Jaeger Umwelt (Bernburg) aus der Winterpause in Wesel zurückerwartet. Damit beginnt für Straßen NRW die zweite Phase beim Abriss der alten Rheinbrücke. Laut Franz-Josef Scheuer vom Landesbetrieb werden wohl vier Wochen vergehen, bis auf der linken Rheinseite die Gerüsttürme stehen, die schon am Weseler Ufer eingesetzt worden waren. Von Fritz Schubert

Wie mehrfach berichtet, soll auch die verbliebene Brückenhälfte an Land gezogen werden. Und zwar fast komplett auf die Vorlandbrücke. Lediglich ein 12,50 Meter langes Teilstück soll vom Schiff aus demontiert werden. Für diese Aktion müsse die Schifffahrt aber nicht gesperrt werden. Die Abrissarbeiten der Resthälfte dürften weniger spektakulär werden als der erste Akt, bei dem ein Schwimmponton mit Gerüst als Hilfsstütze diente.

Wenn alles gut läuft, so Ingenieur Scheuer, soll in diesem Jahr auch die Demontage der im Fluss stehenden beiden Pfeiler beginnen. Der am rechten Ufer stehende Pfeiler hat dabei Priorität, weil er die Schifffahrt am meisten beeinträchtigt.

Das Baubüro nahe Fort Blücher bei Büderich gibt Straßen NRW in diesen Tagen übrigens auf. "Zu teuer", sagt Scheuer. Die Projektgruppe zieht in die Niederlassung des Landesbetriebs an der Schillstraße um.

(RP/ac)
 
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