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Unsere Woche
Abschied von Rewe ein Verlust

Wesel. Irgendwie gab es da noch immer ein kleines Fünkchen Hoffnung, dass die Rewe Dortmund ihr neues, großes Frischelager am Ende vielleicht doch in Wesel bauen würde. Denn Platz genug hätte es im Gewerbegebiet Am Schornacker gegeben. Nun ist klar: Die Tage des seit mehr als 30 Jahren in der Kreisstadt beheimateten Lagers sind gezählt. Mit der Entscheidung der Rewe-Führung, einen zweistelligen Millionenbetrag am Hauptsitz Dortmund zu investieren, ist auch das Aus für den Standort Wesel besiegelt. Davon betroffen sind 150 Mitarbeiter. Einige werden ab 2018 oder auch etwas später nach Dortmund pendeln, andere sich wohl oder übel einen neuen Job suchen müssen.

Jedes Unternehmen, das Wesel verlässt, ist ein Verlust. Vor allem, wenn es zu den größeren Arbeitgebern in der Stadt zählt. Vor diesem Hintergrund müssen Wirtschaftsförderung und Politik stärker noch als bislang Expansionswünsche von heimischen Firmen nach Kräften unterstützen und interessierten Gründern alle nur denkbaren Hilfestellungen bieten. Denn nur so können neue, dringend benötigte Arbeitsplätze entstehen. Die sind wichtig, um Wesel für junge Familien attraktiv zu machen. Klaus Nikolei

klaus.nikolei@rheinische-post.de

Quelle: RP
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