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Schermbeck
Abwechslung beim Tischtennis

Schermbeck. Schermbecker Bürger luden junge Flüchtlinge zum Trainingsabend ein.

Man kann ganz ohne Vorbehalte auf Flüchtlinge zugehen. Das beweist derzeit eine Gruppe von Schermbecker Bürgern im Umgang mit Flüchtlingen.

Horst Schmitter und Hannelore Karbenk als Vorsitzende der Frauenhilfe der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck fragten beim Alt-Bürgermeister Bernhard Krass nach, ob es möglich sei, einigen Flüchtlingen den Tischtennis-Sport näher zu bringen.

Bei Bernhard Krass, dem Gründungsvorsitzenden der Tischtennis-Abteilung des SV Schermbeck, fanden Horst Schmitter und Hannelore Karbenk offene Ohren. Umgehend lud Krass Flüchtlinge, die im ehemaligen Ecco-Hotel untergebracht sind, zu einem Trainingsabend ein. "Es soll ein wenig zur Abwechslung des tristen täglichen Lebens beitragen", begründete Bernhard Krass die Einladung und ergänzte, "voller Begeisterung waren die sechs Flüchtlinge dabei". Zu dem gemeinsamen Training kam auch Hans Herzog, der frühere Tischtennisspieler der Abteilung. Der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck hat bewiesen, dass er das Tischtennisspielen noch nicht verlernt hat.

Bereits eine Woche vorher hatte Nadine Ständler, Mitglied der Tischtennis-Abteilung und Betreuerin der Flüchtlingsunterkunft im früheren Hotel Rheinisch-Westfälischer Hof, mit mehreren aktiven Tischtennisspielern und Flüchtlingen an der Platte gestanden.

(hs)
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