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Wesel
Allergiemobil macht Station am Berliner Tor

Wesel. Fachleute des Deutschen Allergie- und Asthmabundes informieren über Heuschnupfen & Co.

Die Allergiemobile des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) sind derzeit wieder in der Republik unterwegs. Am Donnerstag, 28. Juli, macht eine der rollenden Beratungsstellen in der Zeit von 10 bis 16 Uhr Station am Berliner-Tor-Platz.

Am Allergiemobil stehen Beratungskräfte interessierten Bürgern gerne zur Verfügung und bieten dazu eine kostenlose Lungenfunktionsmessung sowie Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen an. Die Allergiemobile des DAAB absolvieren bundesweit rund 250 Termine jährlich. Und die Fragen zu Allergien auf Pollen, Nahrungsmitteln, Hausstaubmilben, Duftstoffen oder zu Asthma, Neurodermitis, Laktose, Fruchtzucker, Gluten und Co. nehmen stetig zu. Nahezu jeder Dritte in Deutschland ist nach Angaben des in Mönchengladbach ansässigen Vereins von Allergien, Asthma/COPD, Neurodermitis oder Urtikaria betroffen.

Aktuell bereiten Gräserpollen vielen Menschen Probleme. Sie gehören zu den wichtigsten Auslösern von Heuschnupfen. Die Blüte der Gräser beginnt meist bereits im Mai und dauert bis zum Oktober an. Da zwischen den einzelnen Gräserarten ähnliche allergene Strukturen bestehen, leiden die Gräserpollenallergiker oftmals vom späten Frühjahr bis in den Herbst hinein.

Die Pollen von Gräsern sind in Europa die häufigste Ursache eines allergischen Schnupfens. Wichtige Auslöser sind zum Beispiel das Wiesen-Lieschgras, das -Knäuelgras, das -Rispengras, das Weidelgras oder das Ruchgras. Der Roggen, der ebenfalls zu den Süßgräsern gehört, kann während seiner Hauptblütezeit Anfang Juni ebenfalls für starke allergische Reaktionen sorgen. Die Roggenpflanze kann bis zu vier Millionen Pollenkörner ausstoßen, wobei bereits eine Konzentration von zehn bis 15 Pollen pro 1000 Liter Luft Symptome auslösen kann. Die allergischen Beschwerden reichen von Niesattacken, tränenden und juckenden Augen sowie Husten bis hin zu Atemnot.

"Allergien müssen möglichst frühzeitig bekämpft werden, damit aus einem Heuschnupfen kein Asthma wird", rät der DAAB, der seit 1897 als Patientenverband für Kinder und Erwachsene mit Allergien, Asthma, Neurodermitis und Urtikaria aktiv ist.

Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 02166 64788-20 oder 64788-88 sowie im Internet unter www.daab.de.

Quelle: RP
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