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Hamminkeln
An Roßmühle wird's probeweise eng

Hamminkeln. Die Anwohner der Roßmühle in Hamminkeln klagen über starken Durchgangsverkehr. Nun wird in einem halbjährigen Probelauf getestet, welche Wirkung Einengungen haben. Damit soll erkundet werden, wohin der Verkehr verdrängt wird. Im Planungsausschuss gab es die Neigung, eine komplette Sperrung durchzusetzen. Von der Verwaltung aber wird die probeweise Einengung befürwortet.

Beschwerden von Anwohnern der Roßmühle gibt es schon seit längerer Zeit. Die Stadt bestätigt die Belastung. Sie hat an zweieinhalb Tagen 1053 Fahrzeuge gezählt, davon 36 Lkw - macht täglich 450 Fahrzeuge. Mit durchschnittlich Tempo 30 ist die Geschwindigkeit zudem in dem verkehrsberuhigten Bereich zu hoch. Ursache ist wohl auch eine hohe Menge Durchgangsverkehr, der die Roßmühle von der Mehrhooger Straße her zur Diersfordter Straße nutzt. Bevor es zu einer Sperrung kommen könnte, wird nun abgepollert, um Lkw und Traktoren außen vor zu halten. Pkw passen durch die Engstellen.

Der ausgesperrte Verkehr wird sich dann einen anderen Weg durchs Dorf Hamminkeln suchen müssen. Hier fehlt weiterhin ein Gesamtverkehrskonzept. Dies war angekündigt worden im Zusammenhang mit der Bebauung Raiffeisenstraße.

(thh)
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