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Hamminkeln
Arbeitsgruppe zur Planung der Stadtwerke ist gestartet

Hamminkeln. Von "einem sehr konstruktiven Gespräch" in Sachen Stadtwerke-Planung berichtete Bürgermeister Bernd Romanski nach dem ersten Treffen der politisch besetzten Arbeitsgruppe. Im Vorfeld hatte die CDU fraktionsintern mit Experten beraten und eigene Vorstellungen veröffentlicht - ein Verfahren, über das Romanski nicht amüsiert war. Nachfolgenden Drohungen zur Terminabsage folgte nun die Auftaktsitzung der Arbeitsgruppe Stadtwerke in friedlicher Manier. Die CDU-Fraktion sprach ihrerseits von "konstruktiver Atmosphäre". Man sehe sich bestätigt in der geleisteten Vorarbeit, hieß es.

Inhaltlich wurde das Verfahren zu einer möglichen Stadtwerke-Gründung zunächst auf Null gestellt, indem Romanski seinen Vortrag über die Rahmenbedingungen in den Mittelpunkt stellte. Dabei ging es unter anderem um laufende Konzessionsverträge mit Versorgern wie RWE (bis 2020), Wasserwerke Wittenhorst (bis 2021) und NGW (bis 2034) und daraus resultierende Folgen für eine Partnersuche. Möglich ist auch die Kooperation mit Stadtwerken der Nachbarkommunen. Im Mittelpunkt für die Stadt stehen bei allen Planspielen die Gebührenstabilität für den Bürger und eventuelle Gewinne, die der Stadtkasse zugutekommen. Im Juni folgt die zweite Sitzung der AG.

Der von der CDU angedachte Einstieg in die Stadtwerke-Gründung 2017 kommt aus der Sicht Romanskis wegen der langfristigen Konzessionsverträge nicht in Frage. Er favorisiert derzeit eine Holding-Struktur mit entsprechenden Untergesellschaften. Das gilt für den Fall, wenn Hamminkeln in Sachen Netzen, mit denen sich an erster Stelle Geld verdienen lässt, Strom, Gas, Wasser und Wärme mit den vorhandenen Partnern zusammenarbeiten wolle.

(thh)
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