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Wesel
Armaturenbau kann rund 140 Arbeitsplätze sichern

Wesel. Anfang April war bekannt geworden, dass das Gindericher Traditionsunternehmen Armaturenbau GmbH in wirtschaftliche Schieflage geraten ist. Beim Duisburger Amtsgericht wurde daraufhin ein "Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung" gestellt, das zum 1. Juli eröffnet wurde. Nun haben die Gläubiger des Unternehmens den beim Amtsgericht vorgelegten Restrukturierungsplan zugestimmt. Das Gericht hat den Plan bestätigt.

Diese Zustimmung ist ein entscheidender Schritt für den Kurs, das Unternehmen im Rahmen einer gerichtlich angeordneten Eigenverwaltung zu sanieren. "Das einstimmige Votum zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg", sagt Bernd Vetter, Geschäftsführender Gesellschafter der Armaturenbau GmbH. Über den Sommer wurden alle Geschäftsbereiche auf den Prüfstand gestellt und ein Sanierungskonzept erarbeitet. Dazu gehörten neben Maßnahmen zur Umstrukturierung und Vertriebsoptimierung auch Anpassungen beim Personal. Mitarbeitern wurde angeboten, in eine Transfergesellschaft zu wechseln, die sie mit Schulungen auf eine Neuorientierung auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. "Wir freuen uns, dass wir mithilfe der Eigenverwaltung den Standort Wesel und rund 140 Arbeitsplätze sichern können", sagt Vetter. Nach Ablauf der gesetzlichen Fristen ist Anfang 2017 mit der Aufhebung des Verfahrens durch das Amtsgericht zu rechnen.

Quelle: RP
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