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Wesel
Armin Laschet besucht Pankok-Museum

Wesel: Armin Laschet besucht Pankok-Museum
Besuch im Pankok-Museum (von links): Dr. Kai Zwicker (Regionale 2016), Armin Laschet (Vorsitzender der NRW-CDU), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016), Ilse Falk (Vorsitzende des Beirates der Otto-Pankok-Stiftung), Landtagsabgeordnete Marie-Luise Fasse und Annette Burger vom Otto-Pankok-Museum. FOTO: Martin Büttner
Wesel. Der Vorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen besichtigte das Museum in Drevenack als Projekt der Regionale 2016. Von Florian Langhoff

Sichtlich gut gelaunt erreicht Armin Laschet das Otto-Pankok-Museum in Drevenack. Der Vorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen freut sich anscheinend darauf, den Tag bei Projekten der Regionale 2016, einem Strukturförderprogramm, verbringen zu dürfen. Das Museum, das sich ganz dem Werk des Künstlers Otto Pankok verschrieben hat, ist dabei die erste Station auf der Tagestour. Nach kurzer Begrüßung vor dem Museum geht es ins Innere des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes von Haus Esselt.

Dort zeigt sich Armin Laschet angetan von den monochromen Kohlezeichnungen Pankoks, die hier die Wände zieren. Ob der Künstler ihm schon ein Begriff gewesen sei, wird er gefragt. "Ich kenne einen Redakteur, der immer von Otto Pankok schwärmte. Das war auch ein Grund für mich, heute herzukommen", erklärt Laschet mit einem Lachen. Die Informationen zum Künstler, die er an die Hand bekommt, wirken auf den CDU-Politiker durchaus beeindruckend. "Otto Pankok war sehr umtriebig. Wir haben alleine 5000 bis 6000 Kohlezeichnungen von ihm. Mit seinen anderen Arbeiten kommen wir auf etwa 10.000 Werke", erläutert Katrin Reuscher, die sich als Projektleiterin um das Otto-Pankok-Museum kümmert. Da staunt Armin Laschet und möchte wissen, ob denn einige der Bilder auch verkauft werden.

"Die Stiftungsgründerinnen Eva und Hulda Pankok, Tochter und Frau des Künstlers, haben genau festgelegt, was und wie viel verkauft werden darf", antwortet ihm Annette Burger vom Vorstand der Otto-Pankok-Stiftung. Natürlich interessiert sich Armin Laschet dafür, wie teuer wohl so eine Kohlezeichnung des Künstlers wäre - etwa 20.000 Euro.

Geld ist dann auch beim Gespräch im Archiv des Museums ein Thema. "Das Ziel des Projektes ist es, Wege zu finden, das Museum vor Ort mit ehrenamtlichem Einsatz zu erhalten", erklärt Katrin Reuscher. Der Knackpunkt dabei sind die Kosten für den laufenden Betrieb. Die finanziert Eva Pankok, die Tochter des Künstlers, zurzeit noch aus dem Erbe ihrer Eltern. Doch in Zukunft wird man dafür irgendwann einen Partner brauchen. "Wir generieren zwar auch Einnahmen. Aber wir haben hier einen Kultur- und Museumsstandort und da bekommt man keine schwarze Null hin", erklärt Katrin Reuscher.

Laschet lauscht der Problematik und tauscht sich beim Kaffee im Haus Esselt direkt nebenan mit den Vertretern der Otto-Pankok-Stiftung, der Regionale und seinen Parteifreundinnen Ilse Falk (ehemalige Bundestagsabgeordnete) und Marie-Luise Fasse (Landtagsabgeordnete) darüber aus. Die Fragestellung ist, wie man der Stiftung und damit auch dem Museum helfen könnte. "Das Besondere hier ist, dass es sich nicht um ein Heimatmuseum handelt. "Das Museum wirkt über den Standort und das Rheinland weit hinaus", erklärt Armin Laschet seinen Plan, sich für das Projekt zu engagieren.

Dann wird es Zeit für den CDU-Vorsitzenden von NRW, sich wieder ins Auto zu setzen. Das nächste Regionale-Projekt wartet schon.

Quelle: RP
 
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