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Wesel
ASG: "Die Zahl ungepflegter Grabstätten explodiert"

Wesel. Mit Pelagonsäure soll Unkraut zu Leibe gerückt werden. Von Klaus Nikolei

RP-Leserin Hanne Henrichs hat die Berichterstattung über das Unkrautproblem in Wesel zu einem Schreiben animiert, in dem sie die Situation auf dem Friedhof an der Caspar-Baur-Straße beklagt: "Überall verwahrloste Gräber und Unkraut auf den Wegen. Es ist einfach traurig." Friedhofsmeister Thorsten Lacks vom städtischen Betrieb ASG kann der Einschätzung von Hanne Henrichs nicht großartig widersprechen. "Wir haben das Problem, dass seit Jahren immer mehr Angehörige die Gräber nicht mehr pflegen können oder wollen. Die Zahl der ungepflegten Grabstätten explodiert", bedauert er.

Zwar versuche man, die verantwortlichen Angehörigen auf ihre Pflichten hinzuweisen. "Doch fehlt uns die Manpower, um wirklich jeden anzuschreiben." Und zum Thema Unkraut auf Wegen sagt Lacks: "Wir durften ein Jahr lang kein Glyphosat spritzen. Doch durch die Landwirtschaftskammer haben wir nun eine Ausnahmegenehmigung erwirkt, so dass wir bei trockenem Wetter Pelagonsäure spritzen können." Dieses Herbizid sei für Mensch und Tier ungefährlich, zeige aber nach einem Tag Wirkung.

Quelle: RP
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