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Wesel
ASG lässt marode Straßen für 800.000 Euro sanieren

Wesel. Die Arbeiten werden ab Juni durchgeführt. Verkehrsbehinderungen auf Grafen- und Hansaring sind programmiert. Von Klaus Nikolei

In Wesel gibt es eine lange Liste von Straßen und Wirtschaftwegen, die dringend saniert werden müssen. Der städtische Betrieb ASG will in den nächsten Monaten dafür sorgen, die Zahl der reparaturbedürftigen Fahrbahnen deutlich zu reduzieren.

Im Fachausschuss, der am Donnerstag, 14. April, öffentlich ab 16.30 Uhr im Betriebshof an der Werner-von-Siemens-Straße tagt, wird ASG-Chef Ulrich Streich die Liste der knapp 60 Straßen vorstellen, die ab Juni unter anderem mit Hilfe von Fremdfirmen in Angriff genommen werden. Insgesamt stehen dafür rund 800.000 Euro zur Verfügung. Etwas mehr als die Hälfte des Geldes (genau 458.000 Euro) stammt aus dem Topf "Instandhaltungsrückstellungen". Anliegerbeiträge, so erfuhr die RP auf Anfrage, fallen keine an.

Allein 140.000 Euro wird die Sanierung der Büdericher Pastor-Bergmann-Straße (von der Straße Kesselbruck bis zur Parkstraße) kosten. Und mit 85.000 Euro ist die Erneuerung der gut sechs Zentimeter dicken Asphaltdecke der Hamminkelner Landstraße zwischen Bocholter Straße und Rabenweg kalkuliert.

Eigentlich müsste Straßen NRW die schadhaften Stellen auf dem Hansaring (B 58), dem Grafenring (B 58), der Brüner Landstraße (B 70) und auf der Bislicher Straße (K 7) ausbessern. Diese Ortsdurchfahrten sind nämlich vor einigen Jahren per Ratsbeschluss von der Stadt auf den Landesbetrieb übertragen worden. Damals hatten die Politiker allerdings auch festgelegt, dass die Stadt die Kosten für die Renovierung in Höhe von etwas mehr als 134.000 Euro übernimmt. Bei den künftigen Sanierungsarbeitens sind Verkehrsbehinderungen sicher. "Es wird wohl zu Teilsperrungen kommen", sagt Ulrich Streich. "Die Arbeiten dürften aber relativ schnell durchgeführt werden, so dass sich die Behinderungen in Grenzen halten werden."

Auf der Liste der sanierungsbedürftigen Straßen tauchen auch zahlreiche Wirtschafts- und Waldwege auf. Die will der ASG mit seinem Wegepflegegerät auf Vordermann bringen. 195.000 Euro sind dafür vorgesehen. Ebenfalls in Eigenregie wird der städtische Betrieb Risse auf 24 städtischen Straßen reparieren.

Ulrich Streich ist übrigens heilfroh, dass der Winter 2015/16 alles in allem sehr mild war. "Es ist gut, dass wir nicht den Wechsel von Tauwetter und Frost hatten, der sonst zu großen Schäden führt", so Streich.

Quelle: RP
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