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Wesel
ASG-Lehrlinge wollen Umfeld des Mahnmals umgestalten

Wesel. Vor gut eineinhalb Jahren haben Schülerinnen des Andreas-Vesalius-Gymnasiums im Rahmen des vom Stadtarchiv und von der Uni Duisburg organisierten Projekts "Denkort Denkmal" das Mahnmal an der Caspar-Baur-Straße Ecke Lipperheystraße unter die Lupe genommen. Damals ist den Mädchen aufgefallen, dass die gewaltige Bronze-Skulptur, die vor dem alten Stadtfriedhof knieend die Arme zum Himmel reckt und an die Opfer des Krieges, der Bombenangriffe und der Gewaltherrschaft erinnert, fast zugewachsen ist und eine Infotafel fehlt.

Nun soll der gesamte Bereich umgestaltet werden. Und zwar im Rahmen einer Projektarbeit von zwei Lehrlingen des städtischen Betriebs ASG. Die angehenden Gärtner René Hohl und Joshua Holzberg wollen unter anderem die marode Klinkermauer entfernen und ersetzen. Außerdem sollen Wacholder, Rhododendren und Rosen entfernt, die Beetfläche verkleinert und ein Vorplatz inklusive Sitzbank errichtet werden. Der Plan wird demnächst dem mit Architekten und anderen externen Experten besetzten Gestaltungsbeirat vorgelegt und anschließend im Betriebsausschuss vorgestellt. Der tagt am Donnerstag, 3. Dezember, ab 16.30 Uhr im Sitzungszimmer des ASG-Betriebshofes an der Werner-von-Siemens-Straße.

Das 3,40 Meter hohe und 700 Kilogramm schwere Mahnmal wurde in Paris modelliert, in Düsseldorf gegossen und am 16. Februar 1964 eingeweiht.

(kwn)
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