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Wesel
ASG möchte bald zwölf Flüchtlinge einstellen

Wesel. Kürzlich war die Weselerin Rosemarie Schleking mit ihrer Cousine, die vor gut 20 Jahren aus der Kreisstadt nach Bocholt gezogen ist, mal wieder zum Einkaufen in der Weseler Innenstadt unterwegs. "Meine Cousine stieg aus dem Auto und meinte, wie dreckig Wesel geworden sei. Überall gebe es Unkraut." Und wenn sie ehrlich ist, so sagt sie, "kann ich meiner Cousine nur recht geben. Das Unkraut überall sieht ja wirklich schlimm aus. Ebenso die betonierten Verkehrsinseln, die man an einigen Stellen sieht." Rosemarie Schleking kann nicht verstehen, warum es in anderen Städten deutlich besser aussieht und der Betrieb ASG Stellen streichen muss, obwohl zusätzliche Leute dringend nötig wären. "Warum stellt man nicht einfach ein paar junge Arbeitssuchende ein, damit diese bei den Pflegearbeiten helfen können?" Auch beim PPP-Trödel sei es unsauber gewesen. Von Klaus Nikolei

ASG-Chef Ulrich Streich, kennt die Klagen. Er geht davon aus, dass das Thema zusätzliches Personal noch in diesem Jahr im Fachausschuss von der Politik beraten wird. Zum Thema "junge Arbeitslose beschäftigen", sagt er: "Auch die müssen bezahlt werden. Wir haben allerdings einen Antrag gestellt, zwölf junge Flüchtlinge im Rahmen einer Integrationsmaßnahme zu beschäftigen. Jetzt warten wir auf die Bescheide." Und zum Thema PPP kann Streich nur sagen, dass man dem Trödelmarktveranstalter unter anderem zwölf 240-Liter-Tonnen zur Verfügung gestellt habe. "Die hat er gewiss auch aufgestellt." Deshalb kann Ulrich Streich die Kritik der Leserin nicht nachvollziehen.

Quelle: RP
 
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