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Schermbeck
Auf dem Stundenplan Lesen und Zuhören

Schermbeck. Gemeinschaftsgrundschule beteiligte sich am bundesweiten Vorlesetag.

Zu den mehr als 130.000 Vorleserinnen und Vorlesern, die sich am bundesweiten Vorlesetag beteiligten, gehörten auch Lehrer und Eltern der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) an der Weseler Straße. Mehr als zwei Millionen junge Zuhörer wurden durch diese gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen, der Deutsche Bahn-Stiftung und der Wochenzeitschrift "Die Zeit" zum vierten Male beschenkt. An der GGS bildet das Lesen einen Schwerpunkt im Schulprogramm. "In allen neun Klassen haben in diesem Jahr unsere Lehrer und auch Eltern den Kindern vorgelesen", berichtet Schulleiterin Jessica Steigerwald und ergänzt, "es war nicht nur für die Schülerinnen und Schüler ein Erlebnis, sondern auch eine bereichernde Erfahrung für die Lehrer, sich wieder mehr Zeit für solche Ruhemomente zu nehmen, die sich positiv auf das Verhalten in der Klasse und das gesamte Schulleben auswirken.

Im Rahmen der Integration und Deutschförderung wurde an der Gemeinschaftsgrundschule auch den Kindern aus anderen Ländern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und deren Kenntnisse auch noch rudimentär sind, in ihrer Muttersprache vorgelesen. Initiiert hatte die Teilnahme Lehrerin Birgit von der Heiden, die ausschließlich für die Förderung der deutschen Sprache für Seiteneinsteiger zuständig ist. Das Projekt kam gut an, so dass das Kollegium beschlossen hat, jedes Jahr daran teilzunehmen und dieses auch noch weiter auszubauen. "Denkbar sind andere Vorleseorte und der Einsatz von Lesementoren", sagt Jessica Steigerwaldt.

An der GGS gibt es eine Leseförderung für Kinder nach dem Unterricht. Der Verein Lesementor betreut Personen, die ehrenamtlich eine Stunde in der Woche einzelne Kinder im Lesen fördern. Interessenten melden sich im Sekretariat der Schule, nehmen Kontakt über die Lehrer der Schule auf oder direkt beim Verein Mentor - Die Leselernhelfer Niederrhein in Wesel, Telefon 0281 64571.

(hs)
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