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Wesel/Emmerich
Aufsichtsrat will Hüttes Weggang "sacken lassen"

Wesel/Emmerich. "Es gibt keine wie auch immer geartete Entscheidung", sagte Stefan Sühling gestern über die Sitzung des Aufsichtsrates der Holding pro homine (Marien-Hospital Wesel, Willibrord-Spital Emmerich etc.) am Dienstagabend. Wie berichtet, war das Gremium wegen des Weggangs von Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte außerplanmäßig zusammengekommen. Er will im Herbst zur Klinikum Lippe GmbH in der Nähe seines Wohnortes Paderborn wechseln.

Aufsichtsratsvorsitzender Sühling, zugleich Leitender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Wesel, sagte im RP-Gespräch, Hütte habe in der Runde am Dienstag seinen Schritt erläutert. Man habe überlegt, was nun zu tun sei, sei aber noch nicht zu einem Schluss gekommen. "Wir wollen das erstmal sacken lassen und uns am kommenden Dienstag zur lange planmäßig angesetzten Aufsichtsratssitzung erneut treffen. So kann jeder für sich in Ruhe überlegen", sagte Sühling. Sicher gebe es verschiedene Vertreter, aber man habe die Verantwortung für die ganze pro homine und brauche einen Hauptgeschäftsführer.

Dr. Johannes Hütte war 2012 zum Geschäftsführer der pro homine mit seinen vielfältigen Einrichtungen bestellt worden. Zunächst teilte er sich die Leitungsaufgabe noch mit seinem Vorgänger Heinrich Schnieders. Seit Februar 2013 sitzt er allein auf dem Chefsessel.

(fws)
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