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Niederrhein
Austausch mit türkischen Betrieben

Niederrhein. 1600 türkische Betriebe gibt es in der Region. IHK möchte Kontakt intensivieren.

Etwa 20 türkische Unternehmer trafen sich jüngst mit Vertretern der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu einem Informations- und Gedankenaustausch, um die Zusammenarbeit in der Region zu intensivieren. Die Initiative ging von der IHK, dem Duisburger Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und dem Verein Türkischer Geschäftsleute in Duisburg und Umgebung (TIAD) aus.

Hintergrund ist die große wirtschaftliche Bedeutung der etwa 1600 türkischen Unternehmen für die Region, wie Özdemir betonte. Hinzu kommt eine große, aber im Detail nicht bekannte Zahl deutscher Unternehmer mit türkischem Migrationshintergrund. Sie alle stellen zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze, so dass es in dem Gespräch vorrangig um die Themen Aus- und Fortbildung türkischer Jugendlicher sowie die Vertiefung der wirtschaftlichen Kontakte zwischen Deutschland und der Türkei ging.

"Wir wollen dieses Gespräch als Impuls nutzen, um den Austausch zu fördern", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, der für ein verstärktes Engagement von Unternehmern mit Migrationshintergrund in der Vollversammlung und den verschiedenen Ausschüssen der IHK warb. Der Kontakt soll in Zukunft auf verschiedenen Ebenen fortgesetzt werden. Özcan Yavuz, Vorsitzender des TIAD, begrüßte die Initiative der IHK und sagte zu, sich für diese Ziele einzusetzen.

Ansprechpartner für türkische Unternehmer, die sich in der IHK engagieren möchten, ist Dr. Thomas Hanicke, Telefon 0203 2821-284, E-Mail hanicke@niederrhein.ihk.de.

Quelle: RP
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