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Schermbeck
Autor Buchloh aus Raesfeld liest aus seinen Krimis

Schermbeck: Autor Buchloh aus Raesfeld liest aus seinen Krimis
Der pensionierte Lehrer Volker Buchloh (r.) hat im Netzwerk der Georgsgemeinde einzelne Passagen aus seinen vier Werken vorgelesen. FOTO: Scheffler
Schermbeck. Im Naturschutzgebiet am Steinbach wird ein Schermbecker Bauunternehmer aufgefunden. Jemand hat ihn erschossen. Kurze Zeit später wird in Schermbeck die Leiche einer dunkelhäutigen Frau entdeckt. Was beim ersten Lesen wie die Meldung aktueller Kriminalfälle anmutet, ist in Wahrheit jeweils die Kurzfassung von Kriminalromanen, die der Raesfelder Volker Buchloh geschrieben hat. Weil Buchloh seit langen Jahren als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Reitervereins Wodan Damm seine Freizeit in Schermbeck verbringt, wählte er für zwei seiner Romane als Tatort auch Schermbeck aus. Vielleicht war es gerade diese Nähe zum eigenen Wohnort, der beim Netzwerk der Georgsgemeinde für Spannung sorgte, als Buchloh dort Ausschnitte aus seinen Kriminalromanen vorlas.

Für Spannung sorgt Buchloh reichlich in seinen vier Werken. Im "Mann ohne Konturen" begleiten die Zuhörer den Duisburger Kommissar Mikael Knoop bei der Suche nach dem Mörder eines Schermbecker Bauunternehmers. Im zweiten Roman "Der Flug des Fasans" entführt Buchloh seine Leser in das von Prostitution, Drogen und Waffenhandel geprägte Milieu zweier Duisburger Rockerbanden. In diesem Umfeld muss Knoop die Todesursache einer sonderbar hergerichteten Prostituierten ermitteln.

Das Opfer in Schermbeck, dessen Mörder Kommissar Knoop im dritten Roman "Duell der Mörder" ermitteln soll, ist weit mehr als eine Prostituierte. Schon bald erkennt Knoop, dass der internationale Waffenhandel, der von Schermbeck aus gesteuert wird, bei dem Mord eine größere Rolle spielt als das Umfeld der Prostitution.

In seinem vierten Krimi "Der Kopf von Ruhrort" entführt Buchloh seine Leser nach Duisburg. Dort bescherte der Fund des Kopfteils einer Leiche der Polizei zunächst unüberwindliche Probleme. Mit aufwendiger Ermittlungsarbeit gelingt es schließlich dem Kommissar Mikael Knoop, die Identität der Leiche zu bestimmen. Doch bei dem Versuch, den Mörder des Kleinkriminellen zu ermitteln, musst Knoop erfahren, dass trotz vieler Vorsichtsmaßnahmen seine Arbeit lebensgefährlich ist.

(hs)
 
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