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Kommentar
Bad-Standort nicht zerreden

Wesel. Es ist schon auffällig, wie unterschiedlich die Politik die neue Entwicklung um den Bäderstandort am Rhein bewertet. CDU und FDP verweisen neuerdings darauf, dass mit der schwarz-gelben Landesregierung die Chancen auf einen Kombibad am Rhein wieder stiegen. Die SPD hingegen äußert Verärgerung über erforderliche Gutachten. Fraktionschef Ludger Hovest ist zwar weiter für ein Bad am Rhein. Er kann sich aber auch eine Alternative in der Weseler City vorstellen. Dahinter steckt auch ein taktisches Manöver gegenüber der neuen NRW-Landesregierung. Es würde nämlich ein schlechtes Licht auf die frühere rot-grüne Landesregierung werfen, wenn mit dem Regierungswechsel nun der Badstandort am Rhein doch wieder möglich wird.

Dies alles darf aber nicht zu polittaktischen Spielchen in Wesel führen. Ein Bad am Rhein, eingebunden in ein Konzept mit Gastronomie und Sportmöglichkeiten, ist immer noch die Ideallösung. Deshalb: Die Stadt muss jetzt die Hausaufgaben machen und den Beweis antreten, dass der Standort funktioniert. sep

Quelle: RP
 
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