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Wesel
Bäder: FDP will Grundsatzbeschluss

Wesel. Aus Sicht der FDP laufen die Entwicklungen für das Bislichbad aus dem Ruder. Fraktionschef Bernd Reuther pochte gestern darauf, dass erst ein Grundsatzbeschluss zur künftigen Bäderlandschaft hermüsse: Denn wenn man ein neues Kombibad am Rhein wolle, mit Freibad, Hallenbad, Lehrschwimmbecken und allem Nötigen unter einem Dach, dann erübrige sich manches.

Erst wenn kein Kombibad gewünscht werde, sei es an der Zeit, für die bestehenden Bäder Lösungen zu finden. Das habe auch den Vorteil, dass die Vereine, die für die Trägerschaft in Bislich infrage kommen sollen, wirklich die nötige Zeit für ihre Planungen bekommen.

"Das ist die logische Kombinationskette", sagte Reuther. Er kritisierte zudem die Verwaltungsspitze, die keine Haltung und auch keine Entwicklungsbereitschaft zeige. Vom Kämmerer, so Reuther, sei noch nie ein Sparvorschlag gekommen. Und die Bürgermeisterin sage nicht, welche offizielle Rechtsauffassung die Stadt denn nun zur Zulässigkeit des Bürgerbegehrens zum Bislichbad habe: "Steht in den Sitzungsvorlagen demnächst auch drin, das man es nicht so richtig weiß und erst mal gucken will?"

Dem Etat wird die FDP zustimmen. Denn es werde erkennbar gespart und es gebe nur moderate Steuererhöhungen. "Mehr Luft zum Atmen" sollten laut Reuther die städtischen Töchter bekommen. Sie dürften nicht nur gemolken werden, sondern müssten auch mal investieren dürfen, um Gewinne erwirtschaften zu können. Zum traditionellen Grünkohlessen erwartet die FDP am 27. Januar, 19 Uhr, bei Schepers Kay Scheller, den Präsidenten des Bundesrechnungshofs.

(fws)
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