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Wesel
Bauverein will 5,5 Prozent Dividende zahlen

Wesel. Heute wird die im Sommer überraschend abgebrochene Hauptversammlung der Weseler Bauverein AG ab 9 Uhr im Welcome Hotel nachgeholt. Rund 50 Teilnehmer werden erwartet. Darunter auch äußert kritische Aktionärsvertreter, die beim letzten Mal durch zahlreiche Fragen, die nicht alle beantwortet werden konnten, für tumultartige Zustände gesorgt und eine Dividende von zehn Prozent gefordert hatten (RP berichtete).

Vorstand Anett Leuchtmann wirbt mit Nachdruck für den gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, nicht den gesamten Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2015 als Dividende an die Aktionäre auszuschütten, sondern einen Teil davon der Bau-Erneuerungsrücklage des Unternehmens für weitere Investitionen zuzuweisen.

Der Dividendenvorschlag sieht vor, dass vom Bilanzgewinn der Gesellschaft in Höhe von 233.786,82 Euro eine Dividendensumme von insgesamt 143.550,00 Euro ausgeschüttet wird. Das entspricht einer Dividende von 5,5 Prozent auf ein Grundkapital der Gesellschaft von 2,61 Millionen Euro. Genau 90.236,62 Euro sollen, dem Vorschlag zufolge, der Bauerneuerungsrücklage des Unternehmens zugewiesen werden.

Das Unternehmen hat einen langfristigen Investitionsplan verabschiedet. "Wir werden bis 2022 rund 20 Millionen Euro investieren, um die Qualität und den Wert unseres Immobilienbestandes zu erhalten und weiter zu steigern", so Leuchtmann. Hinzu kommen nochmals mehr als 20 Millionen Euro geplanter Aufwände, vorrangig für Klein- und Kleinstreparaturen sowie für Instandhaltung und Instandsetzung an Dach und Fach.

Diese Investitionen kämen nicht nur Mietern, sondern auch heimischen Firmen zugute, die mit den Arbeiten beauftragt werden.

(kwn)
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