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Hamminkeln
Bei der Gesamtschulfrage Elternmeinung einholen

Hamminkeln. CDU steht weiterhin zum Doppelstandort. Die FDP begrüßt runden Tisch des designierten Bürgermeisters Romanski.

Die Debatte um den Standort der Gesamtschule bewegt CDU und FDP.

Nach intensiven internen Beratungen sucht die CDU-Ratsfraktion beim Thema Schulentwicklung den Austausch mit Fachleuten und Betroffenen. Fraktionsvorsitzender Dieter Genterzewsky hatte Montag in der Fraktionssitzung angeregt, die fachlichen und politischen Argumente für den Doppelstandort der Gesamtschule abzuwägen und den Dialog mit der Bürgerschaft zu suchen. Weiter aber gilt, so gestern Ortsverbandsvorsitzender Bernhard Borgers: "Die CDU steht zu ihrem Bekenntnis und Beschluss, dass es richtig war und bleibt, die weiterführende Schule mit zwei Standorten in Hamminkeln und Dingden zu organisieren." Nun sei es an der Zeit, die Argumente für den Doppelstandort zusammenzutragen und öffentlich zu präsentieren." Geschehen soll das am 20. Oktober.

Um das Konzept der Gesamtschule zum Erfolg zu führen, will die CDU-Fraktion alle Argumente sorgsam abwägen. Für den 1. Oktober ist eine interne Begehung der Dingdener Hauptschule geplant. So soll mit Fachverstand sowie einem ehemaligen Fachbereichsleiter einer Gesamtschule mit zwei Standorten geprüft werden, ob die Annahmen für die Renovierung stimmen oder zu hoch angesetzt worden sind. Ein Renovierungsplan soll erstellt werden. Genterzewsky verweist darauf, dass die Gründung der Gesamtschule vor zwei Jahren auf dem Konzept der beiden Standorte Hamminkeln und Dingden basierte.

FDP-Fraktionschefin Silke Westerhoff sieht die Entwicklung in der Diskussion zur Standortfrage mit großer Sorge. Deshalb begrüßt sie die Einladung des designierten Bürgermeisters Bernd Romanski, der zu einem runden Tisch für den 22. Oktober eingeladen hat. Bei dem Gespräch werden auch die Schulleitung und Vertreter der Elternschaft eingeladen.

"Ich bin der Meinung, dass die Standortfrage nicht zur Selbstdarstellung dienen darf", so Westerhoff. Mit Hilfe der Verwaltung müssten jetzt die offenen Fragen aus dem Fachausschuss beantwortet werden. Anschließend sei es sinnvoll, eine Stärken-Schwächen-Analyse zu betreiben, bei der alle drei Varianten (Erprobungsstufe Dingden; alles in Hamminkeln; Oberstufe in Dingden) unter die Lupe genommen werden. Die Analyse soll nach Wunsch der FDP als "Grundlage für eine solide Elternbefragung dienen". Der Willen der Eltern müsse bei einer Entscheidung ernst genommen werden.

(thh/kwn)
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