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Wesel
Beil-Überfälle: Polizei zeigt Foto des Gesuchten

Wesel. Nach den zwei Raubüberfällen am 2. Januar in Rees, bei denen auch Weseler unter den Opfern waren, sucht die Polizei aufgrund eines Gerichtsbeschlusses seit Dienstag nun auch mit einem Fahndungsfoto nach dem 29-jährigen marokkanischen Tatverdächtigen.

Wie berichtet, hatte der Mann, der in der Flüchtlingsunterkunft Haldern lebte, am vergangenen Dienstag zunächst in Haldern auf dem Bahnhof einen 50-Jährigen aus Rees und dann kurze Zeit später in Empel die Insassen eines aus Wesel stammenden Pkw überfallen und sie mit einem Beil bedroht. Beim zweiten Überfall hatte er mit dem Beil die Scheibe eines Autos eingeschlagen, wodurch ein 25-Jähriger leicht verletzt wurde. Durch lautes Schreien konnte er den Angreifer jedoch vertreiben, der sich seitdem auf der Flucht befindet. Wo genau, das versucht die Polizei jetzt herauszufinden. Die Polizei hat inzwischen eine Ermittlungskommission eingerichtet. Wie ein Polizeisprecher unserer Redaktion gestern mitteilte, gehen die Ermittler davon aus, dass sich der Mann momentan nicht mehr im Kreis Kleve aufhält. Er ist etwa 1,80 Meter groß, schlank und spricht Deutsch mit arabischem Akzent. Zuletzt war er mit einer roten Kapuzenjacke, einem schwarzen Kapuzenshirt und einer hellen Hose bekleidet.

Die Polizei rät: "Sollten Sie den Täter antreffen, sprechen Sie ihn nicht an. Wählen Sie sofort den Notruf 110 und teilen Sie den genauen Standort mit."

(bal)
 
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