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Wesel
Bernd Reuther (FDP)

Bernd Reuther ist der FDP-Kandidat zur Bundestagswahl 2017 in Wesel
Bernd Reuther (46) , geboren in Wesel, leitender Angestellter in Baubranche. FDP-Mitglied seit 1990 FOTO: Jana Bauch
Wesel. Die Nähe zu Wirtschaftsthemen - sie ist dem Weseler FDP-Bundestagskandidaten Bernd Reuther (46) in die Wiege gelegt. Seine Großeltern hatten in Wesel Geschäfte in der Fußgängerzone Hohe Straße. Die Familie wohnte "über dem Geschäft", wie es früher hieß. Während der Schulzeit fügte sich das biografisch angelegte Wirtschaftsinteresse mit einer politischen Stoßrichtung. "Das war die Wendezeit, in der einige von uns Schülern politisiert wurden.

" Die CDU sprach ihn nicht an ("Kohl war zu dröge"), aber die Rolle des Mannes im gelben Pulli, Außenminister Genscher, gefiel dem jungen Weseler. Bernd Reuther trat mit 18 Jahren in die FDP ein, was manchem aus der linksliberalen Lehrerschaft missfiel. "Meine Lehrer haben mich komisch angeschaut." In Duisburg studierte er, arbeitete im Deutschen Bundestag für den Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt, war eine Zeit lang stellvertretender Regierungssprecher in Sachsen-Anhalt.

Vor zehn Jahren kam Bernd Reuther zurück nach Wesel - auch der Liebe wegen. Reuther ist verheiratet, hat einen siebenjährigen Sohn. Er begann beim Duisburger Hafen zu arbeiten, wechselte zu Hochtief. "Ich habe meinen Berufsweg nie stringent geplant. In Summe habe ich länger in der freien Wirtschaft gearbeitet als im Politikbetrieb", sagt Reuther, der 2012 für den Landtag kandidierte und seit 2014 in Wesel FDP-Fraktionschef ist.

Bundestagswahl 2017: Die Kandidaten aus dem Wahlkreis 113 FOTO: Klaus Dieker

Listenplatz 13 hat er bei den Liberalen: Bei rund acht Prozent könnte der Einzug in das Parlament gelingen. Für Infrastruktur auf der Straße und digital wolle er sich einsetzen. Die Wirtschaft - Kernthema Reuthers, quasi von Geburt an. sep

Quelle: RP
 
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