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Wesel
Betuwe-Initiativen: Hafenchef soll sich entschuldigen

Wesel. Die Bürgerinitiativen entlang der Betuwe-Linie sind sehr erbost über Aussagen von Erich Staake, Vorstand der Duisburger Hafen AG. "Er diffamiert Feuerwehren, Bürgerinitiativen und Kommunen", erklärte Initiativen-Sprecher Gert Bork aus Wesel. Zugleich forderte er Staake auf, sich zu entschuldigen und konstruktiv zu handeln. Bork sagte, Staake habe im Interview mit der Rheinischen Post vom 3. Juni 2016 seine Unkenntnis offenbart und untermauerte dies mit folgenden Zitaten: "Umweltaktivisten gefährden Großprojekte .

.. weil einige wenige Aktivisten sich über Jahre gegen ein wichtiges Vorhaben wehren..." ... "Wir sprechen über lächerliche 70 Kilometer Schiene." Mit Verweis auf die bislang ungehörten Rufe nach mehr Sicherheit an der Ausbaustrecke sagte Bork: "Staatliche Feuerwehren sind keine ,professionell empörte Minderheit' - Wir auch nicht! Und unsere Kommunen vertreten die Rechte von über 470.000 Bürgern, die erste Klage der Stadt Oberhausen allein von über 210.000."

(fws)
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