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Schermbeck
BfB kritisiert die Art der Sanierung der Gemeindewege

Schermbeck. In der vergangenen Ratssitzung am 6. April monierte der BfB-Vorsitzende Klaus Roth die Art und Weise, wie verschiedene Wege in der Gemeinde ausgebessert wurden. Nicht nur ältere Bürger hätten auf einem derartigen Untergrund Probleme, das Rad in der Spur zu halten, teilte Roth mit. Er bat um eine Auskunft, wer die Wege durch eine Splittschicht ausgebessert habe und welche Kosten entstanden seien. Die Verwaltung versprach eine Beantwortung im Rahmen des Protokolls. Das reichte Klaus Roth nicht. Er forderte deshalb jetzt den Bürgermeister erneut auf, seine Fragen sofort zu beantworten. Diese Aufgabe hat der Tiefbau-Leiter Andreas Eißing nach der Rückkehr aus dem Urlaub sofort erledigt. Bürgermeister Mike Rexforth leitete inzwischen Klaus Roth folgende Antwort zu:

"Die Gemeinde Schermbeck ist für die Unterhaltung der Straßen und Wege im gemeindlichen Besitz zuständig. Hierzu gehören u.a. auch die von Ihnen genannten Wege [die Red.: Nebenwege in Uefte, Lichtenhagen und andere Wege]. Der Haushalt der Gemeinde Schermbeck sieht für die Unterhaltung und Instandsetzung dieser Straßen und Wege entsprechende Haushaltsmittel vor.

Die Verwaltung prüft vor dem Hintergrund von Verkehrssicherungspflichten, welche Straßen und Wege in dem entsprechenden Haushaltsjahr einer Sanierung, bzw. Unterhaltung im Rahmen der zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel unterzogen werden können. Die Wirtschaftswegeunterhaltung in den von Ihnen angesprochenen Bereichen ist nach den Regeln der Technik in den letzten Jahren immer vom gemeindlichen Bauhof durchgeführt worden. Hierbei beschränkt sich die Unterhaltungsarbeit wegen der begrenzten Haushaltsmittel auf das aus Verkehrssicherungsgründen Notwendige, hier auf das Abziehen der Wirtschaftswegefläche und dem gleichzeitigen Aufbringen einer neuen Schottermischung als neue dünne Verschleißschicht. Hierdurch werden schnell die Schlaglöcher auf den Wirtschaftswegeflächen beseitigt. Die Kosten für diese Wirtschaftswegeunterhaltung belaufen sich, je nach Materialmenge, im Mittel auf zirka 1,25 Euro pro Quadratmeter.

Sollte aus Sicht der Politik eine kostenaufwendigere Unterhaltung (anderer Belag, oder Aufbau) gewünscht werden, könnte dies im Rahmen des zu erstellenden Wirtschaftswegekonzeptes diskutiert und umgesetzt werden. Dies erfordert dann aber eine deutliche Erhöhung des Haushaltsansatzes der nächsten Jahre."

(hs)
 
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