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Schermbeck
Breitband auch für Außenbereiche geplant

Schermbeck. Nachdem die Glasfaserversorgung für den Schermbecker Ortskern sichergestellt war, baten Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstag die Gemeindeverwaltung um Auskunft darüber, wie es jetzt mit der Breitbandversorgung in den Außenbereichen weitergehen soll. Von Helmut Scheffler

"Wir arbeiten bereits an der Verbesserung der Breitbandversorgung", stellte Bürgermeister Mike Rexforth fest und berichtete über zwei Wege, die derzeit beschritten werden. Ein Weg führt über den Richtfunk. Die Gemeinde hat inzwischen die höchsten Punkte im Gemeindegebiet ausgemacht, die sich für den Richtfunk in besonderer Weise eignen.

Auch mit den Betreibern der Windkraftanlagen wurde gesprochen und man hat dort keine Ablehnung erfahren. Im Bereich der geplanten Windkraftanlagen am Dammer Wachtenbrink hat die Gemeinde als Grundstücksbesitzer sogar die Möglichkeit, gezielt Einfluss zu nehmen. Verträge seien bereits vorbesprochen, so der Bürgermeister, allerdings noch nicht unterschrieben. Derzeit wartet die Gemeinde zusammen mit Hünxe und Hamminkeln noch auf die Bewilligung von 50.000 Euro für die Erstellung eines Gutachtens.

Eine andere Lösung wäre die Direktversorgung aller Gebäude mit Glasfaser. Dass dies möglich ist, beweist derzeit die Stadt Senden. "Wir werden uns das mal anhören", sagte Mike Rexforth dazu.

Entsprechende Gespräche über den Breitbandausbau mit dem Sendener Bürgermeister sollen nun terminiert werden.

Quelle: RP
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