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Hamminkeln
Breitbandnetz in Brünen ab Anfang 2017

Hamminkeln. Bürgermeister Bernd Romanski und Jan van Veldhuizen von der Deutschen Glasfaser Netz Operating haben gestern den Vertrag unterschrieben, der Brünen auf die Datenautobahn lenken soll. Damit ist ein langer Verhandlungsweg am ersten Ziel angekommen. Ziel Nummer zwei wird die Umsetzung sein, die Anfang 2017 erledigt sein soll. Dafür müssen 40 Prozent der 750 Haushalte im ersten Schritt Glasfaser-Kunden werden, damit sich die Investitionen lohnen. Außerdem wird eine 50-Prozent-Quote bei den Gewerbebetrieben angepeilt. Sowohl der Verein Bürger für Brünen als auch der Gewerbeverein vor Ort waren gestern interessierte Beobachter der Vertragsunterzeichnung. Sie wollen das Dorf technologisch auf der Höhe der Zeit halten. Mit dem neuen Breitbandnetz sind hohe Übertragungsgeschwindigkeiten und -mengen möglich.

Die 300 Haushalte, die für den Start ins Netz-Projekt nötig sind, beziehen sich auf Kern-Brünen. Die erforderliche Quote soll ab sofort bei den Privatkunden akquiriert werden. "Im Mai gehen wir in die Planungsphase, beginnen zwei Monate danach mit dem Bauen. Das dauert etwa ein dreiviertel Jahr", sagte Mirko Tanjsek, Projektleiter bei der Deutschen Glasfaser. Wirtschaftsförderer Martin Hapke kündigte Informationsveranstaltungen an. Wird Brünen erfolgreich angeschlossen, ist danach Mehrhoog an der Reihe. Nicht für jeden Außenbereich gibt es aber eine Internet-Lösung. Der Verwaltungschef kündigte an, in absehbarer Zukunft etwa Havelich per Funk-Internet über Masten anzubinden. Wirtschaftsminister Garrelt Duin habe sich bei einem Gespräch im Kreishaus der Hamminkelner Nachfrage gegenüber aufgeschlossen gezeigt.

(thh)
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