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Schermbeck
Bürger äußern Sorge wegen Ölpellet-Skandal

Schermbeck. Ihre Sorgen wegen des Ölpellet-Skandals bei Nottenkämper haben am Donnerstagabend Bürger geäußert, die zu einem Infoabend des Unternehmens in das Café Holtkamp eingeladen waren. Mehr als 70 Zuhörer waren gekommen, darunter drei Schermbecker Ratsmitglieder und neun Ratsmitglieder aus Hünxe. Im Mittelpunkt der Fragerunde im Anschluss an die einleitenden Worte von Pia Nottenkämper und Geschäftsführer Thomas Eckerth stand die Sorgen um die Kontrolle der angelieferten Materialien und die Frage nach Umweltgefahren. Der Firma wurde aus dem Auditorium an diesem Abend immer wieder mangelnde Sorgfaltspflicht vorgeworfen. Der Vorsitzende des Angelfischereivereins Gahlen fragte, ob die Firma Nottenkämper bereit sei, auf ihre Kosten einen Aal aus dem Vereinsgewässer fachmännisch untersuchen zu lassen. "Kein Problem", sagte Pia Nottenkämper zu. Für Gutachten, Bohrungen, Rechtsanwälte und ähnliche Ausgaben seien mehrere 100.000 Euro Kosten entstanden, so Thomas Eckerth. "Der Schaden, der dadurch entstanden ist, dass langjährige Kunden abgesprungen sind, dürfte siebenstellig sein." Am 23. November befasst sich der Umweltausschuss mit dem Fall. Am 30. November veranstaltet das Gahlener Bürgerforum um 19 Uhr einen Infoabend bei Holtkamp.
(hs)
 
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