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Schermbeck
Bürgermeister begrüßt neuen Lackierbetrieb

Schermbeck. Der Karosserie- und Lackierbetrieb Fuhr hat sich im Schermbecker Gewerbegebiet niedergelassen.

Sein Wahlversprechen, die Schermbecker Wirtschaftsförderung zur Chefsache im Rathaus zu machen, hat Bürgermeister Mike Rexforth in dieser Woche erneut eingelöst. Zusammen mit Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch besuchte der Bürgermeister den Karosserie- und Lackierfachbetrieb Fuhr im Gewerbegebiet Heetwinkel.

Bis Januar dieses Jahres befand sich der Betrieb in Wulfen. Dort war er so ungünstig gelegen, dass sich Firmenchef Alexander Fuhr nach einem geeigneteren Standort umschaute. Im Schermbecker Heetwinkel 10 wurde er fündig. Dort hat er von der Autofirma Fasselt eine etwa 400 Quadratmeter große Halle angemietet, die auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern steht. Die Nähe zur Firma Fasselt erweist sich für beide Betriebe als vorteilhaft, weil der Weg für ein bei Fasselt repariertes Fahrzeug zur benötigten Lackiererei sehr kurz ist und dadurch Zeit erspart.

Alexander Fuhr hat den Beruf eines Fahrzeuglackierers von der Pike auf erlernt. Im Jahre 2013 bestand der heute 27-Jährige die Prüfung zum Fahrzeuglackierermeister vor der Handwerkskammer in Münster. In seinem jetzigen Betrieb beschäftigt er zwei Gesellen und zwei Auszubildende. Das freute den Bürgermeister bei seinem Besuch ganz besonders, weil dadurch an einer weiteren Stelle in Schermbeck die Möglichkeit geboten wird, vor Ort einen Handwerksberuf zu erlernen.

"Es ist schwierig für einen kleinen Betrieb, einen Auszubildenden zu finden", berichtet Alexander Fuhr. Die Teamfähigkeit, die heute im Rahmen der Ausbildung besonders bewertet wird, sei nicht ganz so einfach zu trainieren wie in einem deutlich größeren Betrieb. Im Rahmen eines Rundgangs erläuterte Alexander Fuhr seinen Gästen das breite Aufgabenfeld seines Betriebes, dessen Angebote für Firmenkunden ebenso gelten wie für Privatkunden.

Bürgermeister Rexforth versicherte Fuhr, stets ein offenes Ohr für seine Anliegen zu haben. Das gelte natürlich auch für alle anderen Unternehmen. Gerade der Mittelstand trage zum Steueraufkommen der Gemeinde bei und stelle die dringend benötigten Ausbildungsplätze zur Verfügung. "Wenn wir die Betriebe kennen", sagte Rexforth, "dann können wir bessere Kontakte zu den Schulen herstellen."

Wirtschaftsförderer Koch berichtete, dass das Gewerbegebiet Heetwinkel mit mehr als 200 Betrieben "dicht" sei. Die Gemeindeverwaltung arbeite mit Hochdruck an einer Erweiterung. Bis Mitte 2016 soll der Bebauungsplan der Gemeinde vorliegen.

(hs)
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