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Kreis Wesel
Burghofbühne: Kreis-CDU bleibt bei ihrer Haltung

Kreis Wesel. Der gefasste Beschluss, die Förderung schrittweise herunterzufahren, sei schon Kompromiss gewesen.

1,15 Millionen Euro stellt der Kreis bis 2022 für die Burghofbühne Dinslaken bereit. Das hat der Kreistag im Dezember beschlossen. "Da kann doch niemand ernsthaft behaupten, die Kooperation aus CDU, Bündnis 90/ Grüne und FDP/VWG unterstütze das Landestheater nicht", sagt Frank Berger, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag. Aufgrund der Finanzlage könne der Kreis sich nicht mehr in dem Umfang engagieren wie in früheren Jahren. Die Situation sei unverändert im Vergleich zum Dezember, als die Kreistagsmehrheit die Reduzierung der Förderung beschloss. Diese wird schrittweise erfolgen, ab 2016 bis 2019 von 190.000 Euro jährlich um jeweils 10.000 Euro auf dann 160.000 Euro pro Jahr; von 2020 bis 2022 wird die Unterstützung jeweils 150.000 Euro betragen.

Nachdem die Stadt Dinslaken bereit zu sein scheint, die von der Kreistagsmehrheit beschlossenen Kürzungen des Beitrages des Kreises Wesel aufzufangen, sollen in Zukunft auch die zu erwartenden Kostensteigerungen durch Tariferhöhungen anteilig von allen Trägern der Bühne - dem Land NRW, der Stadt Dinslaken, dem Kreis und den anderen Mitgliedern - getragen werden. Der Vorstand der Burghofbühne hat eine Satzungsänderung vorgeschlagen, die seinen Mitgliedern zur Entscheidung vorgelegt wird. Während die SPD-Fraktion im Kreistag sich für die Annahme des Kompromisses zum Erhalt der Burghofbühne einsetzt, lehnt die Jamaika-Koalition ihn ab.

Berger sagt, wer das Vorpreschen der Burghofbühne als "Kompromiss" hochstilisiere, habe den Sinn dieses Wortes nicht erfasst. Berger: "Der Kompromiss ist das, worauf sich Burghofbühne und Kreistagsmehrheit im Dezember verständigt haben."

Quelle: RP
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