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Wesel
CDU fordert Infokampagne zum Thema Hundekotbeutel

Wesel. Offensichtlich wissen viele Tierfreunde nicht, dass Tüten mit Hundehaufen in normale Mülleimer gehören. Von Klaus Nikolei

Kaum etwas ärgert die Menschen in der Stadt - neben Müll und Unkraut - so sehr wie Hundekot. Wer einmal in einen Haufen hingetreten ist, wird das bestätigen. Die CDU-Ratsfraktion kennt das Problem aus Gesprächen mit Bürgern und schickt sich an, etwas für mehr Sauberkeit in Wesel zu tun.

In einem Brief an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp betonen Fraktionschef Jürgen Linz und Fraktions-Vize Reinhold Brands, dass das Unverständnis vieler Bürger über rücksichtloses Verhalten mancher Hundebesitzer stetig zunehme. Parallel dazu wünschen sich Bürger mehr Entsorgungsstationen. Deren Zahl liegt aktuell bei 24. Jährlich werden rund 700.000 Beutel ausgegeben. Was Linz und Brandt verwundert: "Wir sind mehrfach unter anderem auf den Rundweg um den Auesee hingewiesen worden. Hier gibt es zwar eine Entsorgungsstation an der Hundeauslauffläche, ansonsten aber lediglich normale Müllbehälter. Anscheinend wissen viele Hundebesitzer nicht, dass sie die benutzten Beutel auch dort entsorgen dürfen." Aus diesem Grund regen Linz und Brands an, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit erneut auf die Entsorgungsstationen und auch auf die Ausgabestellen für Kotbeutel hinzuweisen. Eine Aktion im kommenden Jahr, ähnlich der vor Jahren durchgeführten PR-Kampagne "Wesel am R(h)einsten", könnte dazu beitragen, Mitbürger zu animieren, auf eine saubere Stadt zu achten.

Zudem möchte die CDU, dass das Thema Entsorgungsstationen in der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses intensiv behandelt wird und Antworten auf Fragen zu Neuanschaffungen, Problemen mit Müll und Kosten für Entleerung und Unterhalt von Müllbehältern gegeben werden.

Quelle: RP
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