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Hamminkeln
Charlotte Quik wird in Loikumer Talkshow gelöchert

Hamminkeln. Mit einem etwas anderen Politikformat wartete jetzt der CDU-Ortsverband Loikum unter dem Vorsitz von Bernhard Meißen auf: Statt üblicher Polit-Statements wurde die wahlkämpfende CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik in einer Talkshow befragt. Der Loikumer Thomas Wingerath löcherte die 34-Jährige.

Der Talk begann launig: Als Wingerath im Publikum den CDU-Vorsitzenden Norbert Neß erspähte, witzelte er: "Das ist eine interessante Mischung, wenn man die beiden Namen zusammenzieht. Das gibt Nessquik." Dann dominierten Fragen zum Leben der CDU-Kandidatin, die sich bei Veranstaltungen gerne mit dem Dreiklang "ein Mann, ein Kind, ein Pferd" vorstellt. Wingerath hakte nach. So erfuhren die Zuhörer, dass Sohn Carl-Philipp in Kürze seinen ersten Geburtstag feiert und die Mama am liebsten mit ihm zum Babyschwimmen geht.

Dann ging es an die politischen Themen der in der Brüner Unterbauerschaft lebenden Kandidatin. Bei Quik fiel mehrfach der Name des Grünen Umweltministers Johannes Remmel. Schützenhilfe erhielt sie vom CDU-Landtagsabgeordneten Hendrik Schmitz. Er appellierte, dass die Spaltung zwischen Naturnutzern und Naturschützern überwunden werden müsse, wie der Minister sie praktiziere. Das Publikum griff den Ball auf und thematisierte das von der EU-Kommission auf den Weg gebrachte Vertragsverletzungsverfahren zur Nitratrichtlinie, also zur Gülle-Belastung. Obwohl 80 Prozent der Messstellen unterhalb der strengen Werte liegen. "Die Klage bezieht sich zudem auf eine veraltete Verordnung", so Schmitz, der einen Bauernhof in Baesweiler bewirtschaftet.

Das Format, die Vorträge und de persönliche Charakter kamen an.

(thh)
 
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