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Niederrhein
Clement beim Unternehmerverband

Niederrhein. Das neue Jahr beginnt beim Unternehmerverband in Duisburg mit einem Querdenker. Mit Wolfgang Clement kommt ein ehemaliger Spitzenpolitiker ins Haus der Unternehmer an der Düsseldorfer Landstraße, der wichtigste politische Ämter bekleidete.

Unter anderem war Clement NRW-Ministerpräsident und Superminister für Wirtschaft und Arbeit im Kabinett von Kanzler Gerhard Schröder. Der heute 75-Jährige, der neben Schröder als Wegbereiter der Agenda 2010 gilt, wird morgen ab 16 Uhr mit den Unternehmern über die Zukunft der Industrie diskutieren und dabei insbesondere die industriellen Perspektiven des Ruhrgebiets in den Blick nehmen. Unter der Überschrift "Von gestern oder von morgen? Die Suche nach der Zukunft der Industrie" diskutiert Clement mit weiteren namhaften Gästen. Mit dabei sind die Wirtschaftsforscherin Vera Demary vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft, Luitwin Mallmann, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW, sowie Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr.

Der Hauptgeschäftsführer des einladenden Unternehmerverbandes, Wolfgang Schmitz, benennt das Ziel der Veranstaltung: "Wir brauchen im Ruhrgebiet wieder ein größeres Bewusstsein über die Bedeutung der Industrie. Uns ist im Revier zu viel von Industriekultur und zu wenig von den Chancen der modernen Industrie die Rede." Die Veranstaltung richtet sich an Mitglieder des Unternehmerverbandes in der gesamten Region (Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Kreis Wesel, Kreis Borken, Kreis Kleve).

Interessierte können unter Telefon 0203 99367205 oder fresen@unternehmerverband.org mehr über den Clement-Besuch erfahren.

Quelle: RP
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