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Hamminkeln
Das Grusel-Team plant Neues

Hamminkeln: Das Grusel-Team plant Neues
Mit Skelett Ed: Stefanie Biesemann, Anke Sandvoß, André Biesemann und Lutz Sandvoß (v.l.) organisieren die nächste Halloween-Party, FOTO: Hanna Lohmann
Hamminkeln. Schon jetzt sind die Organisatoren um André Biesemann mit den Vorbereitungen für das Halloween-Fest am Schloss Ringenberg beschäftigt. Einiges wird anders werden in diesem Jahr.

In Ringenberg hockt ein kleiner Kreis Erwachsener auch beim schönsten Frühlingswetter regelmäßig in einer ausgebauten Scheune zusammen. Mit rauchenden Köpfen, schon jetzt an Ende Oktober denkend. Es ist die Truppe um den Ringenberger "Gruselbeauftragten" André Biesemann, die das große Halloween-Fest im Schlossgarten plant. In diesem Jahr gehen die Vorbereitungen noch eher los, denn es wird einiges anders. Der Heimatverein, der in den vergangenen drei Jahren Träger der Veranstaltung war, hat sich zurückgezogen. "Weil der personelle Aufwand zu groß war", sagt Biesemann. Christoph Schmidt-Rotthauwe vom Verein bestätigt das: "Zu der Zeit gibt es einfach zu viele Veranstaltungen parallel", erklärt er. "Die Apfelernte läuft, ebenso die Vorbereitung auf den Martinszug und den Weihnachtsmarkt. Das wird für unsere Mitglieder einfach zu viel." Der Heimatverein unterstütze die Veranstaltung aber weiter. Biesemann ist froh, mit dem Reha-Sport-Verein Hamminkeln einen neuen Träger gefunden zu haben. Das Kern-Organisationsteam bleibt, sagt der 36-Jährige. Unterstützt wird er von seiner Frau Stefanie, Lutz und Anke Sandvoß sowie Heike Ostendorf.

Prinzipiell bleibe die Arbeit im Großen und Ganzen zwar die Gleiche, sagt Lutz Sandvoß. Es gelte aber, nach dem Ausscheiden des Heimatvereins neue Unterstützer zu finden. "Einige Zusagen von Unternehmen, Gruppen und Privatleuten haben wir bereits.

Erstmals wird das Fest über zwei Tage gehen. Am Samstag, 22. Oktober, sind wie gewohnt alle großen und kleinen Gruselfans im Innenhof und Park des Ringenberger Schlosses willkommen. Für den Freitag, 21. Oktober, möchten die Veranstalter den Horror-Faktor ein wenig herunterschrauben und behinderten Kindern und Erwachsenen Gruselspaß im geschützten Raum ermöglichen. Dazu sollen die Lebenshilfe, die Weseler Schule am Ring und andere Einrichtungen für Behinderte eingeladen werden. Wer dabei sein möchte, kann sich unter as.biesemann@yahoo.de melden.

Auch für den Samstag sind Neuerungen geplant. Denn erstmals möchten die Veranstalter das Gruseln mit einem Motto verknüpfen. "Halloween meets Wild West" heißt es in diesem Jahr. Der begehbare Gruseltunnel wird dem Motto angepasst, dort möchte das Dekoteam eine Bar mit Pokertisch und ein Gefängnis wie in einer Wild-West-Stadt aufbauen. Die Deko-Grabsteine müssen mit passenden neuen Namen versehen werden. Generell sei für das Motto natürlich einiges an neuen Dekorationen nötig, sagt Anke Sandvoß. Deshalb möchten sie, Stefanie Biesemann und Heike Ostendorf auch besonders früh mit Basteln beginnen. Nachdem zuletzt im Baum baumelnde "Leichen" für einen Polizeieinsatz gesorgt hatten, soll nun der Park während des Aufbaus komplett gesperrt werden. Von der Straße aus sichtbare Elemente sollen erst ganz spät angebracht werden. Mit Bannern möchte das Team mehr aufs Fest aufmerksam machen.

(gasch)
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