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Serie Weseler Wahrzeichen (folge 8)
Das Kleinod Altes Wasserwerk an der Lippe

Serie Weseler Wahrzeichen (folge 8): Das Kleinod Altes Wasserwerk an der Lippe
Einst war das Wasserwerk eine technische Revolution, heute ist es ein Denkmal, das besichtigt werden kann. FOTO: Jana Bauch
Wesel. Wesel Ab dem 1. November 1886 waren Brunnen und Pumpen in der Stadt passé. Nach sechs Jahren Bauzeit nahm das Wasserwerk auf dem Fusternberg seine Arbeit auf. Es galt als technische Revolution und ist bis heute in einem sehr guten Zustand. Die Besucher staunen immer wieder über die wunderbaren Anlagen im Maschinen- und Kesselhaus. 1925 löste eine elektrische Pumpe die zunächst mit Dampf betriebene Maschine ab. Ein Gasmotor kam 1938 hinzu, wegen zu hohen Verbrauchs wurde er kaum eingesetzt. Wenngleich im Zweiten Weltkrieg beschädigt, konnte das Werk schon im Juni 1945 wieder Wasser liefern. Dennoch war ein Ende absehbar. Industrieanlagen im oberen Lippegebiet trübten besonders bei Hochwasser die Qualität in den Brunnen. Ab 1953 löste das Wasserwerk II auf dem Bagelschen Grundstück das alte Werk ab. Seit 1983 steht das Kleinod der Stadtwerke Wesel auf der Denkmalliste. Von Fritz Schubert

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Quelle: RP
 
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