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Serie Weseler Wahrzeichen (folge 7)
Das Schill-Denkmal - ein nationales Symbol

Wesel. Wesel Sind es Helden oder Halunken gewesen, die seit ihrer Erschießung am 16. September 1809 in den Lippewiesen am Fusternberg ruhen? Die Frage regt damals wie heute zum Nachdenken an. Tatsache ist, dass ihr Denkmal ein nationales Symbol ist. Obwohl Major Ferdinand von Schill und seine Getreuen ohne offiziellen Auftrag gegen die französische Besatzung in einen Guerilla-Krieg gezogen waren, wurden sie für ihre Taten verehrt. Schill selbst fiel im Straßenkampf in Stralsund, elf seiner Offiziere wurden nach einem fragwürdigen Prozess auf Napoleons Geheiß als Straßenräuber in Wesel zum Tode verurteilt. Im Militär und in der Bevölkerung wuchs der Plan, ihr Andenken hochzuhalten. Eine Spendensammlung half maßgeblich mit, so dass am Jahrestag des Einmarsches der Alliierten in Paris, am 31. März 1835, das Denkmal am Ort der Exekution eingeweiht werden konnte. Stararchitekt Schinkel hatte es entworfen. Es zeigt auf der Stadtseite die trauernde Borussia und die heranschreitende Siegesgöttin am Altar des Vaterlandes, den der Preußenadler ziert. Viktoria hält einen Kranz übers Richtbeil und adelt die Hingerichteten damit zu Märtyrern. Von Fritz Schubert

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Quelle: RP
 
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