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Wesel
Defizit des Weseler Haushaltes schrumpft um drei Millionen

Wesel. Mehr als zwei Stunden wurde gestern im Haupt- und Finanzausschuss über den Haushaltsplan 2016 beraten. Am Ende stand fest, dass das Minus doch nicht so hoch sein wird, wie bei der Aufstellung des Etats Ende September zu erwarten war. Von Klaus Nikolei

Nachdem die Fraktionen in den vergangenen Wochen alle Positionen nochmals kritisch unter die Lupe genommen und Ausgaben gestrichen beziehungsweise Erträge erhöht werden können, soll nun das Defizit nicht mehr 7,9 Millionen Euro betragen, sondern knapp unter fünf Millionen. Dieses Loch kann durch eine Entnahme aus der Ausgleichsrücklage gestopft werden.

Heftig gestritten wurde im Ausschuss unter anderem um das Bislichbad, das laut Ratsbeschluss vom Mai Mitte 2016 geschlossen werden soll. Es sei denn, es findet sich ein Trägerverein. Gespräche der Verwaltung, der Bäder GmbH und der Stadtwerke mit möglichen Interessenten finden übrigens heute und morgen statt. Die 100.000 Euro, die von den Grünen beantragt wurden und im Haushalt angesetzt waren, um mit dem Geld einem möglichen Trägerverein den Start zu erleichtern, wurden gestrichen. Denn niemand weiß, ob es überhaupt zur Gründung eines Trägervereins kommt. Und wenn, dann gebe es eine Möglichkeit, nachträglich Geld bereitzustellen. Darauf wies CDU-Fraktionschef Jürgen Linz hin.

Dass der Schwimmunterricht auch bei Schließung des Bislichbades nicht gefährdet sei, betonte SPD-Fraktionschef Ludger Hovest. Im Heubergbad gebe es ausreichend freie Zeiten.

Quelle: RP
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