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Serie Weseler Wahrzeichen (folge 9)
Der Esel - ein charmantes Wahrzeichen

Serie Weseler Wahrzeichen (folge 9): Der Esel - ein charmantes Wahrzeichen
Der Wesel und Esel -eine besondere Verbindung. Erschaffen hat diese bronzene Skulptur der Künstler Bonifatius Stirnberg. Auffällig: Der Esel reckt seinen Schwanz in die Höhe und er wiehert, so als wollte er rufen: "Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?". FOTO: Jana Bauch
Wesel. Auf dem Berliner-Tor-Platz steht ein bronzenes Tier, das wegen des Echo-Effektes deutschlandweit Wesel bekannt macht. Von Sebastian Peters

Wesel Natürlich liegt es vom Reim her nahe, dass der Esel das Symboltier der Stadt Wesel ist; und doch zeugt es von einer herrlichen Selbstironie, wenn eine Stadt sich ohne Scheu zu dem als störrisch geltenden Tier als Wahrzeichen bekennt. Der Esel ist schließlich ein wenig auch wie der Niederrhein selbst: liebenswert, aber nicht beim ersten Kontakt zugänglich. Am Berliner Tor kann man den bronzenen Wesel-Esel entdecken. Er reckt den Kopf in die Höhe, als wollte er wiehern. Seit 1994 steht der Esel m Berliner-Tor-Platz, erschaffen hat ihn der Künstler Bonifatius Stirnberg.

Der Volksmund ruft noch immer gerne "Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?", wenn er ein Echo provozieren will und es irgendwann "Esel" zurück schallt. Dieser Spruch geht übrigens im Original wohl nicht auf die Stadt Wesel zurück. Es soll ein beliebter Spruch bei Rheinfahrten im Mittelrheintal gewesen sein. Ein Reisebericht aus dem Jahr 1819 dokumentiert, dass Passagiere ihn im Bezug auf die Stadt Oberwesel verwendeten. Der Spruch mit dem eseligen Bürgermeister hat sich verselbstständigt - und heute wird er im Bezug auf die Stadt Wesel am Niederrhein verwendet.

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Quelle: RP
 
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