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Schermbeck
Der gelbe Sack kriegt einen Konkurrenten

Schermbeck. Künftig sollen die Schermbecker Bürger selbst entscheiden können, ob sie Leichtverpackungen weiterhin in gelben Säcken oder in einer neu einzuführenden gelben Tonne entsorgen möchten. Einstimmig folgten die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag einem entsprechenden Antrag der CDU-Ratsfraktion.

Die CDU begründete ihren Antrag nicht nur mit Problemen der Reißfestigkeit gelber Säcke, sondern auch mit der Vermeidung von Plastikmüll. Es wird auf die Stadt Dorsten verwiesen, die ihren Bürgern bereits jetzt die kostenneutrale Wahlmöglichkeit zwischen gelben Säcken und gelber Tonne lässt.

Die letztmalige Ausschreibung der Leichtverpackungsabfuhr in Schermbeck fand im Jahre 2015 statt. Der Auftrag wurde an die Firma Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co KG vergeben. Die Laufzeit endet am 31. Dezember 2018. Die Gemeindeverwaltung will allerdings in Verhandlungen mit der "Dualen System Deutschland GmbH" erreichen, dass in Schermbeck schon vor dem Ende der Vertragslaufzeit zum 31. Dezember 2018 eine gelbe Tonne zum 1. Januar 2017 genutzt werden kann. Auf jeden Fall soll eine kostenneutrale Entsorgungsmöglichkeit erreicht werden.

(hs)
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