| 00.00 Uhr

Serie Weseler Wahrzeichen (Folge 2)
Die Friedenskirche als schützendes Zelt

Serie Weseler Wahrzeichen (Folge 2): Die Friedenskirche als schützendes Zelt
Das wie ein Lichtkranz wirkende Band der Fenster gehört zu den Charakteristika der bemerkenswerten Architektur. Die Bankreihen der Feldmarker Friedenskirche stehen wie in einem Amphitheater zueinander. FOTO: Jana Bauch
Wesel. Der Marktplatz ist der Mittelpunkt der Feldmark, dem mit mehr als 10.000 Einwohnern größten Stadtteil Wesels. Und das prägende Bauwerk dort ist die evangelische Friedenskirche mit angeschlossenem Gemeindezentrum, erbaut vor 52 Jahren. Von Klaus Nikolei

Ein architektonisch bemerkenswerter Bau, ein schützendes Zelt aus rotem Backstein, grauem Beton und Glas. Der Typ Zeltkirche war kennzeichnend für die 60er Jahre. Entworfen hat ihn der Krefelder Architekt Rudolf Esch. Vor der Vollendung verunglückte er tödlich. Architekt Erich Himmelein, ebenfalls aus Krefeld, führte den Kirchenbau zu Ende. Er begleitete mit seiner Tochter auch die vor zwei Jahren durchgeführte Renovierung samt einiger Umbauten. Sowohl außen als auch im Inneren weist das Gebäude viele Besonderheiten und künstlerische Details auf.

Am hohen Kirchturm sind schon von weitem die sich emporrankenden Pflanzen zu erkennen und beim Betreten des Gotteshauses fällt der Blick auf die Pflasterung, die einen barrierefreien Übergang vom Marktplatz in die Kirche ermöglicht. Die Bankreihen sind so angeordnet, dass sie wie in einem Amphitheater zueinanderstehen. Der Altar dient auch als Abendmahlstisch. Geht der Blick über die verklinkerten Wände hinauf zu den Fenstern, die wie ein aufgesetzter Lichtkranz auf und ab um die Mauer herumlaufen, so fällt auf, wie viel Licht von oben in den Raum hineinstrahlt und ihn mitgestaltet.

Das gestalterische Auf und Ab greift auch die Orgel auf. FOTO: Jana Bauch

Gewinnspiel Schreiben Sie uns eine Mail mit Ihrem Favoriten, gerne auch mit kurzer Begründung. Wir verlosen unter allen Teilnehmern einen hochwertigen Panasonic-Fernseher mit Full HD, Triple Tuner, 100 cm Bildschirmdiagonale, mit freundlicher Unterstützung von Saturn Wesel. Schreiben Sie eine Mail an die Adresse wesel@rheinische-post.de oder eine Karte an Redaktion Wesel, Großer Markt 11, 46483 Wesel, Betreff: "Wahrzeichen". Nennen Sie Ihr liebstes Wahrzeichen aus den Vorschlägen, außerdem Ihren Namen und Ihre Adresse. Aus all Ihren Einsendungen erstellen wir am Ende außerdem eine Top-Liste der Wahrzeichen, die wir in der Zeitung veröffentlichen.

Folgende Wahrzeichen stehen zur Auswahl (eine Bilderstrecke mit allen Motiven findet sich auf www.rp-online.de/wesel): St. Peter Büderich, Allee in Büderich, evangelische Kirche Büderich, Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Ginderich, Niederrheinbrücke, alte Eisenbahnbrücke, Lippe-Mündungsraum, Zitadelle, Berliner Tor, Fernmeldeturm Langer Heinrich, Wasserturm, Willibrordi-Dom, Auesee, Rheinpromenade, Wesel-Esel am Berliner Tor, Kirche Mariä Himmelfahrt, Duden-Büste, Hotel Haus Duden, Lauerhaas-Kirche, St. Antonius-Kirche, Bärenschleuse. Reitzensteinkaserne, Schill-Kaserne, Campingplatz Grav-Insel, Christuskirche Flüren, St. Marien-Kirche Flüren, evangelische Friedenskirche Feldmark, Herz-Jesu-Kirche Feldmark, Bauern-Denkmal Feldmark. Kirche Zu den Heiligen Engeln Fusternberg, Schill-Denkmal, Altes Wasserwerk an der Lippe, Schloss Diersfordt, Fähre "Keer tröch" Bislich, katholische St. Johannes-Kirche Bislich, Heimatmuseum.

Am Turm der Zeltkirche ranken Pflanzen empor. FOTO: Jana Bauch
Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Serie Weseler Wahrzeichen (Folge 2): Die Friedenskirche als schützendes Zelt


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.