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Serie Weseler Wahrzeichen (folge 35)
Die Kirche am Deich

Serie Weseler Wahrzeichen (folge 35): Die Kirche am Deich
Marienfigur mit Jesuskind im Kircheninneren FOTO: Jana Bauch
Wesel. Schöner als in Bislich kann ein Kirchbau kaum liegen: St. Johannes liegt am Deich, ist von Linden umsäumt, und wenn man sich per Fahrrad vom Rhein aus nähert, dann ist die Kirchturmspitze markante Ortsmarke.

St. Johannes in heutiger Gestalt wurde im 12. Jahrhundert als dreischiffige romanische Pfeilerbasilika errichtet. Die Tuffsteine des Mauerwerks stammen aus der Römerzeit - sie sind von Xanten herüber gebracht werden. St. Johannes hatte die Form einer Wehrkirche: Sogar mit Schießscharten war sie einst versehen.

1688 und 1945 wurde die Kirche zerstört - und doch sind viele Charakteristika geblieben. Das eigentliche Prachtstück ist das Sakramentshäuschen aus Kalksandstein an der Nordseite des Chors: Die Auferstehung Christi ist hier dargerstellt, ein Zeugnis aus früher Zeit.

 

Quelle: RP
 
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