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Kreis Wesel
Die niedrigere Kreisumlage kommt in Kommunen gut an

Kreis Wesel. Im Nachgang zum Haushaltsbeschluss im Kreistag mehren sich die positiven Stimmen aus den Städten und Gemeinden. So bezeichnete die CDU Hamminkeln die von ihren Parteifreunden mit Grünen, FDP/VWG sowie AfD und Pirat Manfred Schramm durchgesetzte niedriger Kreisumlage als einen "Segen für die Kommunen".

Zugleich übten der Hamminkelner CDU-Vorsitzende Norbert Neß und der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Dieter Genterzewsky, Kritik an der Finanzpolitik des Landrats: "Der Entwurf des Kreishaushaltes war das Papier nicht wert, auf dem er eingebracht worden ist." Der Vorgang um den "Last-Minute-Geldsegen" müsse aufgeklärt werden. Zudem seien die positiven Folgen der Senkung der Kreisumlage für den Hamminkelner Haushalt "sorgfältig und seriös" zu prüfen. "Wir haben immer gesagt: Wir wollen den Bürgen das zurückgeben, was ihnen zusteht", erklärte das Duo mit Blick auf die jüngsten Steuererhöhungen in der Stadt.

Auch der CDU-Fraktionschef im Hünxer Rat, Michael Wefelnberg, und Kreistagsmitglied Arnd Cappell-Höpken lobten "die mutige Entscheidung des Bündnisses, das Vorhaben von Landrat, SPD und Linken zur Erhöhung der Kreisumlage zu stoppen". Nach ihrer Berechnung dürfte sich das jährliche Einsparvolumen für Hünxe auf 80 000 Euro belaufen. "In der kommunalen Familie kann doch nicht der Landrat maßgeschneiderte Anzüge tragen und der Rest der Familie hat nur Geld für getragene Kleidung. Wir haben den Mantel etwas gerechter geteilt", sagte Cappell-Höpken. Wenn die Kreisverwaltung es Hünxe stets auftrage, beim Personal zu sparen, könne dies auch von der Kreisverwaltung verlangt werden.

(fws)
 
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