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Schermbeck
Digitale Angebote: BfB schreibt an Minister Braun

Schermbeck. Das digitale Informations- und Dienstleistungsangebot der Gemeinde für die Bevölkerung soll weiterentwickelt werden. Aber nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt, sondern erst im Jahr 2021, wenn fest steht, ob das dann existierende Standardpaket des Kommunalen Rechenzentrums Niederrhein (KRZN) ausreichende Angebote enthält, wie sie von der BfB-Fraktion im Dezember beantragt wurde. Da gegenwärtig noch nicht feststeht, ob das vom KRZN 2021 angebotene Standardpaket dann alle Angebote enthält, die von der BfB erbeten wurden, beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, eine Entscheidung auf das Jahr 2021 zu verschieben. Dann könne man entscheiden, ob über das Standardangebot des KRZN hinaus zusätzliche Mittel für weitere Bürger-Apps bereitgestellt werden sollen.

Zwischenzeitlich hat die BfB Äußerungen zur Kenntnis genommen, die Kaspar Müller-Bringmann als Sprecher des KRZN am 12. März öffentlich abgegeben hat. Diese Äußerungen sollen laut BfB im Gegensatz zu Verlautbarungen aus Regierungskreisen vom Juli 2017 stehen und auch zu einem Interview, das Kanzleramtsminister Helge Braun kürzlich gegeben hat. Um Klarheit zu bekommen, wie der Minister die "extremen Einschränkungen der Möglichkeiten des digitalen Bürgerportals durch den KRZN-Sprecher" beurteilt, hat die BfB nun den Minister Braun angeschrieben.

(hs)
 
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