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Hamminkeln
Dingden schlemmt und hilft sich selbst

Hamminkeln: Dingden schlemmt und hilft sich selbst
Hildegard Kösters, Christa Scheper und Agnes Küpper (v.l.) stehen am 16. März in der Küche des Gasthofes Küpper gemeinsam am Herd. FOTO: Ekkehart malz
Hamminkeln. Der Verein Dorfentwicklung lädt unter dem Motto "Dingden kocht über" für den 16. März zum Vier-Gänge-Menü ein. Karten gibt es ab sofort. Der Erlös der Veranstaltung ist für die Ausstattung des Kirmesplatzes in Dingden bestimmt. Von Thomas Hesse

Wenn die ersten der 100 Gäste am Mittwoch, 16. März, im Gasthof Küpper eintrudeln, dann haben die Dorfentwicklerinnen und ihre vielen Unterstützer schon mehr als einen Großkampftag hinter sich. Denn an diesem Abend und damit zum Finale der ausgeklügelten Vorbereitung sollen die Dingdener schlemmen, was das Zeug hält, und damit Gutes tun. Das muss genau vorbereitet sein: Der Verein Dorfentwicklung lädt zum Vier-Gänge-Menü ein, und die Karten sind ab sofort zu haben. Wer mitessen will, dem ist Eile empfohlen. Anmelden für den Abend kann man sich im Gasthof Küpper (Telefon 02852 2114) und bei Floristik Scheper (Telefon 02852 6561). "Die Karten sind schon vor dem Start des Verkaufs gefragt", erzählt Hildegard Kösters vom Vereinsvorstand. Einige Karten hätten schon zurückgelegt werden müssen.

Die Aktiven mit dem Herz fürs Heimatdorf an der Schnittstelle von Rheinland und Westfalen haben sich die "Freibad-Frauen" zum Vorbild genommen. Die haben 2011 einen Menü-Abend der Extraklasse aufgelegt und mit viel Engagement die Dingdener bekocht. "Sie tun Gutes für sich und für Dingden. 35 Euro und das alles nur für Dingden", warb Monika Scheper bei der Vorstellung der Aktion.

Der Reinerlös ist übrigens für die Ausstattung des Kirmesplatzes gedacht. Beim 2015 fertiggestellten Projekt hatten die munteren Dorfentwicklerinnen der Stadt versprochen, die nicht förderfähigen Bestandteile zu finanzieren. Wer mitschlemmt, hilft dabei, die Beleuchtung des Platzes und die weitere Bepflanzung zu ermöglichen.

Hinter der Aktion steckt eine Menge Arbeit. "Wir haben zwei Tage voll zu tun, einkaufen, vorbereiten, Abläufe organisieren, vorkochen, Tische eindecken, das Menü Zug um Zug umsetzen. Da ist eine Menge Logistik zu bewältigen", sagt Agnes Küpper. Sie ist die Chefin, denn in ihrer Großküche wird zu leisten sein, was 100 Gäste zufriedenstellt. Die erhalten ein leckeres Menü (siehe Info), nachdem ihnen mit einem Pro Secco namens "Mein Dingden prickelt" ein herzliches Willkommen geboten wurde.

Im Einsatz sind allerdings nicht nur die Dorfentwicklerinnen und ihr Vorstand mit Ulla Maibom, Maria Vierhaus, Irene Hannich, Hildegard Kösters, Agnes Küpper, Christa und Monika Scheper, sondern auch viele Familienangehörige und Freunde. Nicht zu vergessen Thomas Michaelis. Er gibt den charmanten, nie um einen Spruch verlegenen Oberkellner. "Ich bin kein guter Kellner, aber ich hoffe auf viel Trinkgeld. Deshalb muss ich noch einen Crashkurs machen", verrät das Vorstandsmitglied.

Quelle: RP
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