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Hamminkeln
Dingdener CDU lobt die Verkehrspolitik

Hamminkeln. Frank Berger, Chef der Kreistags-CDU, erläutert bei Mitgliederversammlung die Finanzfolgen durch die Kreisumlage.

Der CDU-Ortsverband Dingden hatte bei seiner Mitgliederversammlung den Fraktionschef der CDU im Kreistag, Frank Berger, zu Gast. Der liegt mit Grünen und FDP/VWG mit dem Landrat im heftigen Konflikt, um die Kreisumlage zu stabilisieren, die mit ihrer ständigen Steigerung Hamminkeln und die anderen zwölf Kommunen des Kreises finanziell schwer drückt.

"Der Kreis im Spannungsfeld von Kommune und Land" ist für Frank Berger ein Lieblingsthema, denn er sieht unverändert Einsparpotenzial und Möglichkeiten für Veränderungen. Dazu warb er in Dingden für seine Arbeit und die der Kreistagsmitglieder, die auch als Schnittstelle zwischen Stadt und Kreis fungieren. "Die Landesregierung gibt nicht genügend Geld an die Kommunen weiter", so Berger und bemerkte, dass das Gemeindefinanzierungsgesetz wieder aktiviert werden muss, damit die ländlichen Kommunen nicht auch noch für ihr wirtschaftlich erfolgreiches Haushalten mit weiteren Abgaben bestraft werden. Vorsitzender Bernhard Borgers lobte schließlich: "Es war ein Genuss, dem eloquenten Vortrag zu lauschen."

Ortspolitisch sagte er, dass im vergangenen Jahr vor allem der Dialog mit dem Bürger im Fokus gestanden habe, etwa beim Thema Verkehrssituation in Dingden. Wirtschaftswege, aber auch Orts- und Siedlungsstraßen wurden vom Ortsverband gesichtet und mit den Anwohnern eine Lösung für Reparaturen, Verkehrsführung und Geschwindigkeitsbeschränkungen gesucht.

Betroffene Straßen im Ortskern waren Kettelerstraße, Dorfbruch, Neue Straße und Klausenhofstraße. Aber auch die ländlichen Straßen wurden durch die langen Reparaturen der B 473 höher frequentiert. "Die dadurch entstandenen Gefahrenpotenziale wurden vom Ortsverband erkannt und gemeinsam mit der Verwaltung gebannt", sagte Borgers und verwies auf den Alten Lankerner Schulweg im Bereich des Sportplatzes, wo zum Schutz der Fußballjugend eine Tempo-30-Zone eingerichtet wurde.

Der Vorsitzende Bernhard Borgers berichtete auch von den übergreifenden Aufgaben des Ortsverbandes in der Fraktion. Der zeitliche Aufwand sei enorm, besonders der städtische Haushalt, die Bereitstellung von Flüchtlingsunterkünften, die Erarbeitung zur Erstellung eines ländlichen Wegekonzeptes, der soziale und private Wohnungsbau und dazu die vielen kleinen Dinge, die anfallen würden. "Nur mit einer guten Mannschaft konnten wir diese Aufgaben stemmen", betonte der Vorsitzende.

(thh)
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