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Wesel
Drei Kirchengemeinden laden zur offenen Tafel am Leyensplatz ein

Wesel: Drei Kirchengemeinden laden zur offenen Tafel am Leyensplatz ein
Mein rechter, rechter Platz ist frei: Marc Heilenkötter, Sarah Brödenfeld und Martin Knauer freuen sich auf Teilnehmer an der Tafel im September. FOTO: Malz
Wesel. "Vesalia hospitalis" - dem Ehrennamen der Stadt folgend, der die Gastfreundschaft lobt, bitten die Katholische Kirchengemeinden St. Nikolaus, die Evangelische Kirchengemeinde und die Freie evangelische Gemeinde Wesel zu Tisch. Was es gibt, entscheiden die Vereine, Gruppen, Initiativen und Verbände der Stadt, die die Veranstaltung "Zusammen. Kommen. Tafeln." am Leyensplatz am 17. September (14 bis 17 Uhr) mit Leben füllen und Besucher zum Bleiben einladen sollen.

"Wir wollen Wesel anlässlich der 775-Jahr-Feier als gastfreundliche Stadt präsentieren", erklärt Martin Knauer, Pastoralreferent der St.-Nikolaus-Gemeinde. Die Kirchen stellen Tische und Bänke unter freiem Himmel auf, an denen die Teilnehmer zum Essen, gemeinsamen Musikmachen oder zu Kunstaktionen einladen können - der Fantasie seien keine Grenzen gesetzt.

"Die Anmeldephase hat begonnen", sagt Sarah Brödenfeld, evangelische Gemeindepfarrerin. 18 Bierzeltgarnituren haben die Veranstalter in Vereinbarung mit der Stadt auf dem Leyensplatz geplant, es könnten auch mehr werden. "Sportvereine, Wohlfahrtsverbände, alle Gruppen und Initiativen der Stadt können mitmachen", betont Knauer. Einige Zusagen lägen bereits vor, darunter die der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) und eines katholischen Familienkreises. Um ihrer Aktionen (Stichworte Strom- oder Wasserbedarf) müssen sich die Teilnehmer allerdings selbst kümmern.

Die Tafeln sollen am gleichen Tag wie die Kulturnacht aufgestellt werden, um "Laufkundschaft" zu nutzen, wie Marc Heilenkötter, Kaplan der Nikolaus-Gemeinde, sagt. Ziel sei es, Menschen auf den Leyensplatz zu locken, die "nicht primär zum Einkaufen" kämen, sondern um die Gemeinschaft zu genießen. "Viele wichtige Dinge im Leben passieren an Tischen", sagt Brödenfeld. Sie hoffe, dass die Tische in der Fußgängerzone ihre Wirkung erzielen und zum Bleiben einladen werden.

Infos und Anmeldung (bis zum 8. Juli) per E-Mail an martin.knauer@sanktnikolaus-wesel.de oder unter der Telefonnummer 0281 3002669280

(bur)
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